Die besten (und schlechtesten) Werbeblocker AKTUALISIERT

Popup-Werbung gehört zu den nervigsten Dingen, die Du im Internet findest. Das gilt speziell, wenn Du auf eine Website oder einen Werbebanner klickst.

Allerdings sind nicht alle Popups nervige Werbung. Einige spielen für die Websites, die sie einsetzen, eine entscheidende Rolle.

Zum Beispiel bei sicherer Bezahlung und in Katalogen stellt ein Popup sicher, dass Du auf der Website bleibst und die Aufgabe dennoch erfüllen kannst.

Leider sieht es auch so aus, dass Werbung Schadcode enthalten kann und möglicherweise mit Malware verschlüsselt ist.

Tauchen sie ohne irgendwelche Gründe auf, könnte es sich um Malware handeln. Dabei kann nicht nur Dein Browser mit mehr Werbung infiziert werden, sondern möglicherweise wird Dein ganzes Gerät verseucht!

Sehr wahrscheinlich willst Du nicht, dass Dein kompletter Bildschirm mit Werbung zugepflastert ist. Passe deswegen auf, wohin Du klickst.

Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, die schädlichen Popups am Auftauchen zu hindern. Nicht alle Werbeblocker sind aber gleich. Einige schützen mehr als andere.

Nachfolgend stellen wir einige der besten (und nicht so guten) und kostenlosen Werbeblocker für Online-Browser vor.

Das sind die besten und schlechtesten Werbeblocker:

  1. AdBlock

    Das ist definitiv die Nummer Eins bei uns, um Werbung zu blockieren. AdBlock macht seinem Namen alle Ehre. Es zeigt die notwendigen Popups (wie das so sein sollte), blockiert aber andere Werbung. Dazu gehört auch die Werbung auf YouTube.

    Was uns wirklich an AdBlock gefällt, Du kannst es an Deine Bedürfnisse anpassen. Die Option enthält vorgefertigte Filter und damit bestimmst Du, welche Werbung gestattet ist. Du kannst also sogenannte Whitelists anlegen.

    Es ist als Erweiterung für die meisten Browser (inklusive Safari) verfügbar und lässt sich einfach installieren. Die Unmenge an Funktionen in dieser freien Anwendungen macht es auf unserer Liste zur ersten Wahl.

Empfohlen? Absolut!

  1. Opera

    Es ist zwar nicht der populärste Webbrowser, aber Opera bietet einige Security-Funktionen, die über eine Blockade von Popups hinausgehen.

    Eine der besten Funktionen ist ein eingebautes VPN. Deswegen weißt Du, dass es Securiy-orientiert ist.

    In Sachen Werbeblocker verhindert Opera auch Werbung auf der Seite und sogar sogenannte Tracking Cookies.

    Bei Opera kannst Du selbst bestimmen, welche Popups blockiert werden und welche erlaubt sind. Dafür verwendest Du einen IP-Filter. Weil andere Funktionen aus dem Bereich Cybersecurity enthalten sind (Du kannst zum Beispiel eine andere IP benutzen und damit anonym im Internet surfen), hat es die Software auf unsere Liste geschafft.

Empfohlen? Ja. Vor allen Dingen, wenn Du gleichzeitig ein VPN willst.

  1. Firefox

    Benutzt Du Firefox als Online Browser, dann hast Du Glück. Der Werbeblocker von Firefox ist einer der besten, wenn wir von integrierten Lösungen sprechen.

    Da die Funktionen verglichen mit Software von Drittanbietern limitiert sind, ist es aber sicher, weil es direkt im Browser integriert ist.

    Firefox kann Popups und Tracker Cookies blockieren. Mithilfe einer Whitelist kannst Du Ausnahmen erlauben. Während unserer Tests hat Firefox alle Aufgaben bestanden. Die guten Popups wurden gestattet und die schlechten entsprechend blockiert.

    Willst Du keinen Werbeblocker von Dritten installieren, dann empfehlen wir Dir, dass Du mit Firefox im Web surfst. (Deine Security kannst Du nebenbei bemerkt mit diesen 20 empfohlenen Erweiterungen verbessern.)

Empfohlen? Ja.

  1. Google Chrome

    Auf dem vierten Platz ist Chrome. Der beliebte und einfach zu benutzende Google-Browser bietet einige Mechanismen, um sich gegen Werbung zu wehren.

    Er blockiert schlechte Werbung und erlaubt sichere Popups. Weiterhin bietet er eine gewisse Flexibilität. Es ist ein Tracking Cookie Blocker enthalten und Du kannst vertrauenswürdige Websites deklarieren. Von solchen sind Popups erlaubt.

    Da Google aber bekannt dafür ist, Deine Aktivitäten aus Werbegründen zu verfolgen, können wir dem Browser nicht ganz trauen, dass er alle unerwünschte Werbung blockiert.

Empfohlen? Ja, aber installiere vorsichtshalber auch eine Blocker-Erweiterung.

  1. AdFender

    Auch wenn AdFender kein kostenloser Blocker wie die anderen auf dieser Liste ist, wollten wir ihn trotzdem testen. AdFender bietet eine Testversion an. Ist die Zeit um, musst Du die Lizenz aber jedes Jahr erneuern.

    Weil wir natürlich sehr an Netzneutralität interessiert sind, hat uns wirklich gefallen, dass Dich AdFender anonym über Tor surfen lässt. Es gibt aber noch mehr. AdFender blockiert Video-Werbung (auf bei YouTube) und einige weitere Popups. Darüber hinaus kannst Du die Einstellungen an Deine Bedürfnisse anpassen.

    Du kannst Dir auch Statistiken zu Deinem Surf-Verhalten ansehen. Das ist mit anderen Apps nicht möglich.

    Allerdings bekommst Du alle diese Funktionen nicht kostenlose. Weiterhin ist AdFender nur für Windows verfügbar und deswegen ist es auf unserer Liste unten angesiedelt.

Empfohlen? Ja, wenn Du bereit bist, etwas zu zahlen. Ist das nicht der Fall, findest Du einen ähnlichen Werbeblocker, der frei verfügbar ist.

  1. AdLock

    AdLock ist ein neuer Werbeblocker, der langsam immer mehr benutzt wird. Der Werbeblocker ist nicht im Browser integriert, sondern es handelt sich dabei um eine Software, die Du auf Dein Gerät herunterlädst.

    Du blockierst damit nicht nur Werbung in Deinem Webbrowser, sondern auch in allen anderen Apps wie zum Beispiel BitTorrent oder Skype.

    Das ist zwar sehr nützlich, aber AdLock ist nicht kostenlos. Du musst für die Software auf jedem Betriebssystem zahlen (derzeit ist es nur für Android und Windows verfügbar). Richtig günstig ist die Software ebenfalls nicht, aber Du bekommst eine Testversion von 14 Tagen.

Empfohlen? Ja, aber nur wenn Du Android oder Windows benutzt. Hast Du ein iPhone oder einen Mac oder willst einen Werbeblocker in Deinem Browser installieren, musst Du Dich anderweitig umsehen.

  1. Microsoft Edge

    Auch wenn es einer der weniger populären Web-Browser ist, beeindruckt und der Werbeblocker von Microsoft Edge schon.

    Es ist der spirituelle Nachfolger des Internet Explorer. Edge blockiert sämtliche schädliche Werbung und lässt alle guten Popups zu.

    Anders als bei der in Firefox integrierte Software lassen sich die Einstellungen aber nicht anpassen. Eine Whitelist ist also nicht verfügbar. Einige Rezensenten haben außerdem gesagt, dass Edge zuweilen auch einige Popups blockiert, die bestimmte Websites für volle Funktionalität brauchen.

Empfohlen? Nur, wenn Du ein großer Fan von Internet Explorer bist. Andernfalls raten wir Dir zu einem anderen Browser.

  1. Adblock Plus

    Verwechsle das nicht mit AdBlock. Adblock Plus ist eine einfache Erweiterung, die diverse Optionen bietet.

    Du kannst diverse Popups für gewisse Websites aktivieren, eine Whitelist erstellen und Deine eigenen Filter kreieren.

    Das Filtersystem hat uns weniger beeindruckt, weil es einige aufdringliche Werbung nicht blockiert hat. Es ist aber dennoch ein anständiger Werbeblocker, der nichts kostet. Adblock Plus ist eine gute Option, wenn Du grundlegendes Blockieren möchtest.

Empfohlen? Nicht wirklich. Es gibt bessere Blocker auf dem Markt.

  1. uBlock

    Suchst Du nach einem einfachen Werbeblocker, dann ist uBlock großartig. Möchtest Du ein paar mehr Funktionen, die Du anpassen darfst, dann raten wir Dir, an anderer Stelle zu suchen.

    Weil Du die Stärke des Filters nicht anpassen kannst, hast Du nicht viel Kontrolle darüber, was die App blockiert. Auf der anderen Seite gibt es eine Whitelist. Die begrenzte Menge an Daten macht uns allerdings stutzig.

    Weil es aber wenig Speicher braucht und darüber hinaus kostenlos, denken wir trotzdem, dass es ein ordentlicher Werbeblocker ist.

Empfohlen? Nicht wirklich, erledigt seine Aufgabe aber ordentlich.

  1. Smart Popup Blocker

    Das ist kein guter Blocker und wir raten auch davon ab.

    Smart Popup Blocker war der einzige Blocker, der bei jedem Test durchgefallen ist.

    Die aufgelisteten Funktionen sind nützlich. Dazu zählen eine Whitelist und Cookie Managament, um unerwünschte Cookies zu löschen. Allerdings lässt sich die Erweiterung nicht einfach in Deinem Browser integrieren. Was uns wundert, warum die Software einen Popup-Blocker für Windows Messenger enthält. Wer benutzt das eigentlich noch?

    Die Funktionen scheinen ziemlich veraltet zu sein und das Blocken funktioniert nicht ordentlich. Deswegen können wir diesen Blocker wirklich nicht empfehlen.

Empfohlen? Nein.

Es gibt viele Werbeblocker im Internet, aus denen Du wählen kannst. Weißt Du aber, welche ihre Aufgabe ordentlich erledigen, ist das ein großer Vorteil. Wir hoffen, dass Dir diese Liste bei Deiner Suche hilft, um ein werbefreies Surf-Erlebnis zu haben.

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