Die besten (und schlechtesten) Werbeblocker UPDATE 2020

die besten ad blocker

Klickst Du auf ein YouTube-Video und musst Dir eine Werbung ansehen, die länger als das eigentliche Video ist, führt das zu massiver Frustration. Irgendwann reicht es einfach.

Adware verschwendet aber nicht nur Deine Zeit, sondern hat auch noch viele andere negative Aspekte für Dein Surf-Erlebnis.

Was ist Adware?

Adware ist jede Software, mit der man Werbung einblenden kann. Adware wird eingesetzt, damit der entsprechende Entwickler Geld verdient. Du kommt mit Adware in Berührung, wenn Du eine Website besuchst und eine Werbeanzeige siehst. Das gilt auch, wenn Du ein Video angucken musst, um eine kostenfreie App für Dein Smartphone zu benutzen.

Du musst alle diese nervige Werbung akzeptieren, nur um die nächste Stufe von Candy Crush zu spielen? In diesem Fall darfst Du Dich bei Adware bedanken.

Werbetreibende wollen so viel Geld wie möglich verdienen. Sammeln sie Daten über Dich, hilft ihnen das. Sie wollen so viel wie möglich von Deiner Privatsphäre wissen, damit sie Dir gezielt Werbung anzeigen können.

Adware bleibt aber nicht immer, wo sie sein soll. Sie kann Dich von Website zu Website tracken. Dann sammelt sie Daten über Deine Surf-Gewohnheiten, Deine Interessen und Deinen Standort.

Sie lässt sich aber auch nutzen, um Malware zu verteilen. Böswillige Adware kann Deinen Browser oder Dein Gerät infizieren, wenn Du auf eine Werbung klickst. Der unheimlichste Teil ist aber, dass Dich gewisse Adware auch ohne Klick infizieren kann.

Werbeblocker Überblick

Werbeblocker können Deine Privatsphäre schützen und verhindern möglicherweise, dass Dein Browser oder Gerät mit Malware infiziert wird. Weitere mögliche Vorteile sind schnellere Ladezeiten, längere Akkulaufzeiten und ein störungsfreies Surf-Erlebnis, nachdem Du einen Werbeblocker installiert hast.

Weil es so viele Arten von fortschrittlicher Adware gibt, ist es wichtig, einen Werbeblocker zu nehmen, der Dich umfassend beschützt. Es gibt verschiedene Werbeblocker auf dem Markt. Hier eine Auswahl von uns:

  1. VPNs mit dedizierten Werbeblockern: Einige VPNs haben eingebaute Apps, die Dich vor Adware schützen. Weil VPNs verschiedene Tracking-Methoden blockieren, kann Adware nur schwer Daten über Dich sammeln. Ein weiterer Vorteil bei einem VPN ist, dass viele Services gestatten, mehrere Geräte mit einem Abonnement zu schützen.
  2. Browser: Viele Webbrowser haben eingebaute Werbeblocker. Auf diese Weise kannst Du Adware ohne weiteren Aufwand vermeiden. Einige sind sehr effektiv, aber meist sind die Funktionen verglichen mit denen Dritter sehr eingeschränkt.
  3. Erweiterungen: Du kannst Deinen Browser vor Adware schützen, indem Du eine der zahlreichen Erweiterungen Dritter einsetzt. Es gibt sowohl kostenfreie als auch kostenpflichtige Anwendungen auf dem Markt. Sie funktionieren mit den meisten Webbrowsern. Im Normalfall kannst Du sie besser und umfangreicher konfigurieren als die in den Browsern implementierten Werbeblocker.
  4. Gerät oder Router: Ein dedizierter Router oder ein virtueller Router für das Blockieren von Werbung kannst Du mit einem DNS-Filter ausrüsten, der automatisch Anfragen von Servern blockiert, die bekanntlich Adware oder Tracking Services ausliefern.

Du kannst die verschiedenen Arten an Blockern immer kombinieren, um Dich bestmöglich zu schützen.

Die besten Werbeblocker:

1. AdBlock

Adblock ist eine der populärsten Browser-Erweiterungen auf dem Markt, um Werbung zu blockieren. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. AdBlock macht seinem Namen alle Ehre und blockiert nicht nur nervige Pop-up-Fenster, sondern auch andere Werbung, die Du auf Websites findest.

AdBlock ist auch in der Lage, Werbung auf YouTube und vielen Streaming-Diensten zu blockieren. Damit haben viele Werbeblocker Probleme.

Uns gefällt besonders an AdBlock, dass Du es ganz auf Deine Bedürfnisse anpassen kannst. Zu den vorhandenen Optionen gehören vorgefertigte Filter, das Blockieren individueller Werbung, bestimmte Werbung erlauben und das Erstellen sogenannter Whitelists. Per Standard bietet AdBlock eine optionale Funktion, die sich „Akzeptable Werbung“ nennt. Damit erlaubst Du sichere und unaufdringliche Werbung. Du kannst die Funktion in den Einstellungen abschalten, wenn Du sämtliche Werbung blockieren möchtest.

Das Programm ist als Erweiterung für die meisten Browser verfügbar und es lässt sich einfach installieren. Weil die kostenfreie Anwendung so viele verschiedene Funktionen hat, ist sie ganz oben auf der Liste.

Hinweis: AdBlock ist ein komplett anderer Service als AdBlock Plus, das Du in unserer Liste weiter unten findest.

Empfohlen? Ja

2. CyberSec von NordVPN

Wir empfehlen NordVPN aus mehreren Gründen und einer davon ist die tolle Sicherheits-Suite CyberSec.

Diese optionale Funktion bei NordVPN stoppt Werbung und schützt Dich, indem DNS-Anfragen blockiert werden. Dafür wird eine große Server-Liste benutzt, die für Malware, Spyware, Adware und Tracking bekannt sind. Das bedeutet, Du kannst mit einer gefährlichen Website nicht interagieren, außer Du änderst die Einstellungen manuell und erlaubst einen Zugriff darauf.

Ein interessanter Punkt von dieser speziellen Funktion ist, dass sie Dich auch schützen kann, wenn Dein Gerät bereits mit Malware infiziert ist. NordVPN blockiert Kommunikation zu gefährlichen Servern, deswegen kann Malware keine gefährlichen Aktivitäten durchführen.

NordVPN ist nicht kostenfrei, bietet aber mitunter den besten Schutz auf dem Markt zu einem tollen Preis.

Empfohlen? Yes

3. CleanWeb von Surfshark

Das VPN Surfshark bietet eine tolle Funktion, die sich CleanWeb nennt. Du musst die Funktion CleanWeb in den Surfshark-Einstellungen manuell aktivieren. Sobald Du das erledigt hast, bist Du ziemlich gut vor Werbung, Malware und Trackern geschützt.

Unerwünschte Kommunikation mit Websites wird mithilfe von blockierten DNS-Anfragen gestoppt. Gefährliche Server sind damit außen vor.

Surfshark ist kein kostenfreier Service, aber für die gebotene Qualität mit Blick auf den Werbeblocker sehr günstig.

Empfohlen? Ja.

4. R.O.B.E.R.T. von Windscribe

Der VPN Service Windscribe bietet eine tolle Funktion, die R.O.B.E.R.T. heißt. Sie schützt Deine Geräte vor Ads, Malware, Phishing-versuchen und Trackern. Es blockiert alle DNS-Anfragen, die auf einer Liste mit bekannten Domains stehen.

Die Funktion bietet vier verschiedene Konfigurationen, von denen das Niveau an Schutz abhängt. Windscribe bietet kompletten Schutz mit R.O.B.E.R.T. und das auf mehreren Geräten gleichzeitig. Das gilt sowohl für das kostenfreie Paket als auch für die kostenpflichtigen Angebote. Für einen kostenfreien Service bietet Windscribe wirklich tollen Schutz.

Der Nachteil ist, dass Du bei der kostenfreien Version nur 10 GByte an Daten jeden Monat bekommst. Das ist schnell erreicht, wenn Du streamst oder Torrents herunterlädst.

Empfohlen? Ja.

5. CyberGhost

CyberGhost ist ein toller VPN Service, der einen Werbeblocker enthält. Es werden aber nicht alle DNS-Anfragen von bestimmten Websites gesperrt. Stattdessen entfernt der Werbeblocker einen Teil des Codes, den der Server auf Anfrage ausliefert. So versucht das Unternehmen, sämtliche Werbung zu entfernen.

Der Werbeblocker von CyberGhost verhindert nicht sämtliche Werbung. Damit lässt sich aber Malware sehr effektiv blockieren und Dein Gerät wird vor Trackern geschützt. Du wirst damit geschützt und Deine Surf-Geschwindigkeit leidet nicht darunter. Das ist ein großes Plus.

Es ist eine weitere Option, die auch nicht kostenfrei ist. Allerdings ist der Preis erschwinglich und gemessen an der Qualität, ist der Service sein Geld wert.

Empfohlen? Ja.

6. AdLock

AdLock ist eine Werbeblocker-Software für Dein Gerät und nicht nur eine Browser-Erweiterung.

Verglichen mit anderen Services hat AdLock eine sehr tolle Eigenschaft. Es blockiert nicht nur Werbung in Deinem Webbrowser, sondern es blockiert Werbung in jeder App, die sich mit dem Internet verbindet. Das bedeutet, dass Du auch vom AdLock-Schutz profitierst, wenn Du BitTorrent oder Skype benutzt.

AdLock ist nicht kostenfrei und Du musst für jedes Gerät zahlen, das Du schützen willst. Derzeit ist es für Windows und Android verfügbar. Bist Du daran interessiert, kannst Du eine 14-tägige Testversion ausprobieren.

Empfohlen? Ja.

Die schlechtesten Werbeblocker – wen Du meiden solltest

7. Adblock Plus

Verwechsle Adblock Plus nicht mit AdBlock. Es ist aber einer der ältesten Werbeblocker auf dem Markt. Adblock und Adblock Plus blockieren Werbung auf sehr ähnliche Art und Weise. Allerdings sind das Filter-System und die Individualisierungsmöglichkeiten bei AdBlock insgesamt besser.

Bei Adblock Plus darfst Du einstellen, dass gewisse Pop-up-Fenster auf bestimmten Websites erlaubt sind. Weiterhin kannst Du eine Whitelist generieren und eigene Filter erschaffen.

Allerdings musste Adblock Plus auch Kritik einstecken. Der Service hat Geld von Online-Verlagen erhalten, spezielle Werbung auf eine Whitelist zu setzen. Das scheint ein ziemlicher Interessenkonflikt zu sein und deswegen willst Du diesen Werbeblocker mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden.

Empfohlen? Nicht wirklich. Es gibt bessere Optionen auf dem Markt.

8. Smart Popup Blocker

Von der Leistung dieses Werbeblockers waren wir nicht beeindruckt. Er hat ziemlich viele unaufdringliche Werbung durchgelassen, die er eigentlich blockieren sollte. Hinzu kommt noch, dass während unserer Tests einige Pop-up-Fenster aufgetaucht sind.

Das Programm bietet einige nützliche Funktionen wie zum Beispiel eine Whitelist und Cookie-Verwaltung, um unerwünschte Cookies zu löschen. Allerdings gibt es auch ein paar Funktionen, die Du möglicherweise niemals brauchst. Das ist zum Beispiel ein Pop-up-Blocker für Windows Messenger.

Da die Funktionen recht veraltet sind und das Blocken eher unzuverlässig ist, können wir diesen Blocker nicht empfehlen.

Empfohlen? Nein

Betrug mit Werbeblockern – wen Du meiden solltest

Sei vorsichtig, dass Du nicht auf Betrügereien mit Werbeblockern hereinfällst, wenn Du welche herunterlädst. Solche falschen Werbeblocker sammeln heimlich Daten. Sie interessieren sich für Deine Surf-Gewohnheiten und ändern möglicherweise sogar das Verhalten Deines Browsers.

Manchmal täuschen sie Dich, indem sie einen Namen benutzen, der einem echten, vertrauenswürdigen Werbeblocker sehr ähnlich ist. Überprüfe vor einem Download deswegen sehr genau, ob Du auch das richtige Programm erwischt hast.

Nachfolgend findest Du ein paar Namen, die gefälschte Erweiterungen in der Vergangenheit benutzt haben:

  • Adblock Plus
  • Adblock Pro
  • HD for YouTube
  • uBlock Plus
  • AdRemover for Google Chrome
  • Suberblock Adblocker
  • Webutation
  • HD for YouTube

Fazit

Werbeblocker können Dein Surf-Erlebnis stark verbessern. Wichtiger ist aber noch, dass sie Dich vor Tracking und bösartiger Adware schützen.

Es gibt viele Werbeblocker auf dem Markt, aus denen Du wählen darfst. Sie bieten alle ein unterschiedliches Niveau an Schutz. Wir empfehlen Dir, dass Du verschiedene Werbeblocker auf dieser Liste kombinierst. Damit wirst Du bestmöglich auf allen möglichen Geräten vor Adware geschützt und Deine Privatsphäre bleibt gewahrt. Eine mögliche Kombination ist zum Beispiel ein Browser-basierter Werbeblocker und ein VPN-Werbeblocker.

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