Die besten VPNs für Linux 2018

Lass uns mal ehrlich sein: Linux ist das Lieblingsbetriebssystem von technisch versierten Leuten, denen Privatsphäre am Herzen liegt. Was ist Dir lieber? Datensammelei und fragliche Zusammenarbeit mit der NSA oder eine Open-Source-Plattform, die von Anwendern für Anwender gemacht ist?

Deine Antwort ist an dieser Stelle wohl sonnenklar.

Es ist allerdings nicht so einfach, ein VPN für Linux zu finden, dass sich verglichen mit den Windows- oder Mac-Versionen nicht wie eine Beta-Version anfühlt. Wir sprechen dabei von Performance, allgemeine Benutzerfreundlichkeit oder wichtigen Funktionen. Deswegen musst Du gute Recherche betreiben, um das beste VPN für einen Linux-Rechner zu finden.

Wir haben uns entschlossen, Dir an dieser Stelle zu helfen. Nach vielen Tests haben wir die „Nadel im Heuhaufen“ gefunden und als Linux-Anwender wirst Du sicherlich mit den nachfolgenden VPN Providern nicht enttäuscht.

Wir einen genaueren Blick auf unsere Auswahl:

1. ExpressVPN

  • Sehr schnell — Drosselung durch den ISP ist kein Problem und Streams oder Torrents sind auch abgedeckt
  • Verbinde Dich mit jedem Teil des Erdballs, da über 90 Standort zur Verfügung stehen
  • Tadellose Privatsphäre — es werden keine Logs gespeichert
  • Individueller OpenVPN Client für Linux-Distributionen
  • Guter Kundenservice, der 24/7 verfügbar ist
  • Du bekommst Dein Geld innerhalb von 30 Tagen wieder zurück

Der Provider hält auf jeden Fall, was er in seinem Namen verspricht. ExpressVPN stellt Dir Streams, Torrents und Surfen mit sehr hohen Geschwindigkeiten zur Verfügung.

Geschwindigkeit ist das Steckenpferd dieses VPNs, aber es gibt noch viele weitere Vorteile. Dir stehen über 1500 Server, eine bestätigte Keine-Logs-Richtline und sehr viele Funktionen zur Verfügung. Das macht ExpressVPN zu einem der besten VPNs, die auf dem Markt verfügbar sind.

Kommen wir aber nun zur eigentlichen Frage: Wie macht sich das VPN unter Linux?

Der Client ist schnell installiert und einsatzbereit. Unterstützt wird OpenVPN. Benutzt Du Ubuntu, kannst Du die OpenVPN-Konfiguration auch über den Netzwerkmanager durchführen. PPTP-Konfiguration ist ebenfalls möglich, aber wir empfehlen Dir, dem toten Protokoll fern zu bleiben.

Die tolle Split-Tunneling-Funktion steht Dir allerdings nicht zur Verfügung. Andere gute Funktionen sind aber auch unter Linux vorhanden. Dynamisches DNS, Schutz vor Datenlecks und Unterstützung für P2P sind dabei.

Kommt es zu irgendwelchen Problemen, stellt ExpressVPN informative Leitfäden für diverse Linux-Distributionen zur Verfügung. Es gibt sowohl Text als auch Video. Der gute Kundenservice ist 24/7 via Live Chat erreichbar und hilft Dir gerne weiter.

Unnötig zu erwähnen, dass ExpressVPN eine Geld-Zurück-Garantie bietet (wie jeder Top-VPN-Anbieter das tun sollte). Probiere den Anbieter 30 Tage lang einfach kostenlos aus!

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2. NordVPN

  • Sitz in Panama — Du musst Dich nicht um Vorratsdatenspeicherung sorgen
  • Du kannst aus bis zu 3500 Servern wählen
  • Schnelle Konfiguration unter Linux, aber kein nativer Client
  • Ausgezeichneter Kundenservice über den Live Chat
  • Durch die Geld-Zurück-Garantie von 30 Tagen kannst Du den Service vor einem Kauf ausprobieren

NordVPN verebssert seinen Service ständig und deswegen ist das perfekt für Langzeitanwender.

Was meinen wir damit?

Die Server-Qualität macht bei einem VPN den Unterschied. Nord bemüht sich stets, diesen Aspekt zu verbessern.

Es gibt keinen dedizierten Client für Linux, aber die OpenVPN-Konfiguration ist schnell abgeschlossen, auch wenn es ein bisschen länger als normal dauert. Bei diesem VPN must Du Dir wegen Lecks keine Sorge machen und die Security ist wasserdicht. Wir würden gerne ein natives GUI für Linux-Distributionen sehen, aber die Anwender bekommen immer noch wesentlich mehr als bei so mancher Konkurrenz.

Dank der Keine-Logs-Richtlinie und dem Hauptsitz in Panama, ist NordVPN für uns eine ausgezeichnete Wahl, wenn Du nach einem Provider suchst, der das Internet für Dich sicher und privat machen soll. Der hervorragende Kundenservice ist 24/7 erreichbar und detaillierte Anleitungen sind zusammen mit der Geld-Zurück-Garantie von 30 Tagen das Sahnehäubchen.

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3. AirVPN

airvpn device

  • Client für Linux mit allen Funktionen
  • Notausschalter, Schutz vor Lecks und andere fortschrittliche Funktionen sind enthalten
  • Ausgezeichnete Foren
  • Du brauchst Kompetenz, wenn Du das VPN aufsetzen und benutzen möchtest
  • Du wirst nicht an der Hand gehalten
  • Geld-Zurück-Garantie von 30 Tagen und kostenlose Testversion ist verfügbar

Genau wie bei Linux ist etwas Expertise notwendig und verglichen mit Windows oder Apple ist etwas mehr Handarbeit notwendig. AirVPN geht davon aus, dass seine Anwender wissen, was sie tun.

Es ist die Sache auf jeden Fall wert, solange Du eben weißt, was Du tust. AirVPN kann in diesem Fall aber schnell Dein favorisiertes VPN unter Linux werden. Zum Beispiel ist Eddie (ja, der Client hat einen Namen) auf allen Plattformen gleich. Es bedeutet, dass Du alle Funktionen und Einstellungen bekommst und dabei ist es egal, ob Dur Windows, macOS oder ein Linux-basiertes System betreibst.

Dann ist da noch die Performance. AirVPN bietet mitunter die beste Verschlüsselung und speichert sicher keine Protokolle. Weiterhin gibt es viele fortschrittliche Funktionen (Notausschalter, Schutz vor DNS-Lecks, VPN durch Tor / SSL / SSH Tunnel).

Kurz gesagt hat das VPN viel zu bieten und ist außerordentlich schnell. Du kannst AirVPN aber nur in vollen Zügen genießen, wenn Du den Client kapierst. Es stehen Dir dafür die Foren von AirVPN zur Verfügung, die ehrlich gesagt großartig sind, aber erwarte keine weitere Hilfe.

Zum Glück kannst Du vor dem Abschluss eines Abonnements testen, ob Dir AirVPN zusagt oder nicht. Es gibt eine kostenlose Testversion und eine Geld-Zurück-Garantie.

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4. Private Internet Access

Private internet access devices

  • Mehrere Tausend Server an 44 verschiedenen Standorten
  • Sehr günstig
  • Solider Datenschutz
  • Notausschalter und Schutz vor DNS-Lecks, es gibt einen nativen Linux-Client
  • Geld-Zurück-Garantie von einer Woche

PIA ist der Liebling vieler VPN-Anwender und das hat mehrere Gründe. Der solide Linux-Client ist einer davon.

Einfach zu installieren und macht seinem Namen alle Ehre. PIA bietet einen überraschend guten Service für kleines Geld. In weniger als 5 Minuten ist alles konfiguriert. Du bekommst einen sehr günstige VPN-Schutz mit einem Notausschalter, Schutz vor DNS-Lecks und Zugriff auf unglaubliche 3000 Server an 44 Standorten.

Der Sitz von PIA ist zwar in den USA, aber das Unternehmen hat bewiesen, dass man die Anwender schützen will und behält keine sensiblen Protokolle. Deswegen ist die Anwenderbasis so loyal und umfangreich.

Einen Nachteil gibt es aber. Die Performance unterscheidet sich von Server zu Server. Gibt es tausende an Servern, kann man das auch erwarten. Mit ein paar Tests findest Du aber die perfekte Möglichkeit für Streaming, Entsperren oder Torrents. Ja, es gibt P2P Server.

PIAs Foren sind sehr aktiv und das macht den nicht vorhandenen Live Chat wieder wett. Erwarte aber keinen exklusiven Kundenservice. Kommst Du damit zurecht, dann probiere PIA auf jeden Fall auf Deiner Linux-Distribution aus. Du bekommst viele Funktionen, der Service ist günstig und es gibt eine Geld-Zurück-Garantie von 7 Tagen!

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5. Mullvad

  • Proprietärer Linux Client
  • Eines der wenigen VPNs, die IPv6 richtig machen
  • Gute Server-Vielfalt
  • Keine Geld-Zurück-Garantie
  • Die Testversion ist zu kurz

“Mullvad” bedeutet auf Schwedisch “Maulwurf”. In Sachen VPNs will der Service auf jeden Fall Deine echte Online-Identität geheim halten.

Unter Linux bekommst Du einen komplett nativen Client, der sein eigenes GUI mit sich bringt. Schutz vor Lecks und Notausschalter sind Standard. Das beste an dem VPN ist, dass IPv6 DNS Routing richtig implementiert ist. Oftmals ist das ein Problem, mit dem sich auch die besten Provider plagen. Mullvad weiß aber, wie das funktioniert.

Bei den Servern ist die Sache so, dass der Anbieter deutliche Lücken hatte. In der jüngeren Vergangenheit ist das aber besser geworden. Es gibt nun über 180 Server in 29 Ländern (inklusive Großbritannien, Hongkong und Israel und die gab es früher nicht).

Es gibt solide Verschlüsselung, keine Protokolle werden gespeichert und das Server-Netzwerk wird immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Mullvad macht sich erstaunlich gut. Der native Client zusammen mit den guten Anleitungen erleichtert Linux-Anwendern die Benutzung deutlich. Allerdings gibt es keine Geld-Zurück-Garantie. Die Testversion von 3 Stunden muss Dir für eine Entscheidung genügen.

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Dein VPN für Linux muss kein nachträglicher Einfall sein

Das sind also unsere Top-5-VPNs für Linux. Ob Du nur einfachen Schutz oder intensivere Aufgaben erfüllen möchtest, ist egal. In dieser Liste findest Du das beste Tool für die Aufgabe. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Suchst Du nach VPN-Schutz auf dem Mobilgerät? Hier findest Du unsere besten (und schlechtesten) VPNs für Geräte mit Android und iOS devices.

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