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VPN-Erkennung umgehen und Sperren vermeiden 2024

Akash Deep Aktualisiert am 28.06.2024 Geprüft von Christine Johansen Forscher für Cybersicherheit

Das Umgehen von Netzwerksperren in öffentlichen WLANs, um bestimmte Online-Plattformen und Websites zu besuchen, kann frustrierend sein. Unmöglich ist es aber nicht. Die Wahrheit ist, dass nicht alle VPNs die technischen Möglichkeiten haben, um die immer leistungsfähigeren Erkennungswerkzeuge und Netzwerksperren zu umgehen. Einige haben es sogar komplett aufgegeben. Das ist ziemlich enttäuschend.

Mit dem richtigen VPN kannst Du Dich aber einfach mit einem Server verbinden und das ist genug, um diese Blockaden in öffentlichen Netzwerken zu vermeiden. Das kann auch den Zugang zu Streaming-Websites oder Sendungen ermöglichen, die sonst aufgrund regionaler Beschränkungen nicht verfügbar wären.

Meine Top-Empfehlung für das Umgehen öffentlicher Netzwerksperren ist ExpressVPN. Es bietet auf jedem Server eine automatische Verschleierung, um Deine VPN-Nutzung zu verstecken. Zudem erneuert es regelmäßig seine IPs und bietet fortschrittliche Sicherheitsfunktionen, um Dich zu schützen. Es bietet eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie, damit Du ExpressVPN risikofrei testen kannst.

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Schnellanleitung: Wie Du Dein VPN in drei einfachen Schritten unerkennbar machst

  1. Nimm ein zuverlässiges VPN. Ich empfehle ExpressVPN, da es automatische Verschleierung auf allen seinen Servern bietet. Es erkennt und umgeht Netzwerksperren.
  2. Verbinde Dich mit einem Server in der Nähe. Nimm einen Server in Deiner Nähe, um die höchste Geschwindigkeit für Deine Online-Aktivitäten zu erreichen.
  3. Genieße das Internet ohne Netzwerkbeschränkungen. Nutze Deine lokalen Dating-Seiten, Streaming-Plattformen und sozialen Medien in jedem öffentlichen Netzwerk in einem Café, einem Hotel, in der Schule, Uni, auf der Arbeit und mehr. Einige VPN-Beschränkungen werden durch das Sperren von Ports umgesetzt, die häufig von VPN-Protokollen verwendet werden. Bei einigen VPNs kannst Du den Port, den Du verwendest, manuell auswählen. Profi-Tipp: Probiere Port 443 oder 80.

Anmerkung der Redaktion: Die von uns empfohlenen VPNs haben eine strikte Keine-Logs-Richtlinie. Das bedeutet sie speichern keine Aufzeichnungen über Deine Online-Aktivitäten. Du bist also allein dafür verantwortlich, wie Du ein VPN nutzt. Stelle also sicher, dass Deine Handlungen allen lokalen Gesetzen und Vorschriften in Deiner Region entsprechen. Mein Team und ich lehnen die Teilnahme an illegalen Aktivitäten, einschließlich Urheberrechtsverletzungen, während der Nutzung eines VPNs ab.

Wie man VPN-Sperren umgeht: 10 beste Optionen, um Dein VPN unauffindbar zu machen

1. Wähle ein sicheres und zuverlässiges VPN

Suche nach einem VPN, das Funktionen wie Verschleierung, Leckschutz, viele Protokolle und einen Notausschalter bietet. Sie können helfen, dass Deine VPN-Nutzung nicht erkennbar ist, sodass Du Blockaden umgehen kannst. Ich empfehle Dir zudem, ein VPN zu nutzen, das seine IP-Adressen regelmäßig wechselt und über ein großes Server-Netzwerk verfügt. Damit stößt Du weniger wahrscheinlich auf eine blockierte Verbindung.

Ich empfehle außerdem ein VPN, das seine IP-Adressen häufig aktualisiert und ein großes globales Server-Netzwerk zur Verfügung stellt. Das macht es für Firewalls viel schwieriger, das VPN zu erkennen und zu blockieren. Ferner können VPNs auf diese Weise von überall aus problemlos auf Streaming-Plattformen zugreifen.

Alles in allem gibt es nur wenige VPNs, die Netzsperren konsequent und zuverlässig umgehen können. Ich habe herausgefunden, dass ExpressVPN konstant alle möglichen Netzwerksperren umgehen kann, daher ist es meine erste Wahl. Du brauchst auch nichts konfigurieren. Es ist alles vorkonfiguriert.

2. Benutze verschleierte Server

Die Tarnung verschleiert Deine VPN-Nutzung, damit sie wie eine normale Internetverbindung aussieht. Die meisten Sicherheitsprotokolle (wie OpenVPN) fügen Deinem Datenverkehr (oder "Paketen") Metadaten hinzu. Sie können verraten, dass Du ein VPN benutzt. Daher ist es schwierig, strenge VPN-Sperren zu umgehen.

Um das Problem zu lösen, werden die Metadaten verschlüsselt, sodass sie nicht mehr lesbar sind. Dafür gibt es verschiedene Methoden und Technologien. Das Grundprinzip besteht aber darin, das VPN-Protokoll und die Verschlüsselung in einem anderen Protokoll zu verstecken. Indem der VPN-Verkehr in ein anderes Protokoll verpackt wird, ist es schwieriger, ihn vom normalen Internetverkehr zu unterscheiden.

Einige verschleierte Server scannen aktiv nach offenen Ports und wechseln regelmäßig zwischen ihnen, um Sperren zu verhindern. Das ist besonders wertvoll, wenn Techniken wie Deep Packet Inspection (DPI) eingesetzt werden, um den VPN-Datenverkehr zu identifizieren und zu limitieren.

Die einfachste Option, Verschleierung zu nutzen, ist der Einsatz eines VPNs, das sie automatisch auf jedem Server anbietet, etwa ExpressVPN. Alternativ dazu bieten einige VPNs in ihrer Apps eine Tarn-Einstellung, die Du aktivieren kannst. Meistens heißt sie "Stealth" oder "Scramble".

3. Wechsle Server, um Deine IP zu ändern

Entdeckt eine Website mehrere Nutzer mit der gleichen IP-Adresse, kann sie diese als VPN kennzeichnen und sperren. Solche VPN-Sperren sind weit verbreitet und werden von verschiedenen Websites und Online-Diensten genutzt.

Streaming-Plattformen wie Netflix, Hulu und Max verwenden ebenfalls IP-basierte Sperren, um den Zugang zu bestimmten Inhalten auf Basis des Standorts einzuschränken. Wird allerdings ein Server gesperrt, dann bieten VPNs mehrere andere im gleichen Land, die von überall Zugriff auf diese Services anbieten.

Je mehr Server verfügbar sind, desto größer ist die Chance, dass Du einen findest, der nicht gesperrt ist. Private Internet Access (PIA) bietet Dir etwa Zugriff auf 29.650 Server in 91 Ländern. In fast jedem Land, das von diesem Netzwerk abgedeckt wird, gibt es mehr als eine Verbindung. Normalerweise gibt es also einen Backup-Server, den Du nutzen kannst, wenn Deine aktuelle Verbindung nicht funktioniert.

Private Internet Access server list displaying 4 different Canadian location options.Stellst Du fest, dass ein PIA-Server schnell und zuverlässig ist, um Blockaden zu umgehen, kannst Du auf das Herzsymbol klicken, um ihn zu Deinen Favoriten hinzuzufügen.

4. Wechsle Deinen Port

Die besten Ports, die Du einsetzen kannst, um Blockaden zu umgehen, sind Port 443 und Port 80. Geräte nutzen Ports wie Kanäle, damit sie miteinander kommunizieren können. Das am häufigsten genutzte Protokoll, OpenVPN, verwendet Port 1194. Daher blockieren viele Websites den Datenverkehr über 1194.

Allerdings wird Port 443 für HTTPS-Verbindungen genutzt, die auch für Online-Banking und sichere Einkäufe in Online-Shops genutzt werden. Deswegen werden sie nicht autaomtisch mit VPNs in Verbindung gebracht und daher sind sie selten blockiert.

Bei Private Internet Access kannst die Verbindungs-Port manuell ändern. Somit ist es einfach, Deine Einstellungen anzupassen, auch wenn Du nicht viel Erfahrung mit VPNs hast. Du kannst verschiedene Ports testen, um zu sehen, mit welchem Du eine VPN-Sperren am besten umgehen kannst. Öffne dafür die PIA-App, klicke auf Protokolle und gib im Feld Lokaler Port eine neue Port-Nummer ein.

Unterstützt Dein VPN das Ändern von Ports nicht, kannst Du auch das SSTP-Protokoll einsetzen. Es benutzt per Standard Port 443. Du solltest allerdings wissen, dass dieses Protokoll mehrere bekannte Schwachstellen hat. Ich rate daher davon ab, es für etwas anderes als einfaches Surfen zu benutzen.

Bedenke, dass das Wechseln der Ports nur zur Überwindung weniger strenger Sperren nützlich ist, etwa bei Streaming-Websites. Mit dieser Methode kannst Du allerdings kein DPI umgehen.

5. Wechsle das Sicherheitsprotokoll

Einige Protokolle können VPN-Sperren leichter umgehen als andere. Protokolle regeln die Art und Weise, wie Deine VPN-Daten zwischen Deinem Gerät und dem Server, womit Du Dich verbindest, übertragen werden. Kennst Du die unterschiedlichen Protokolle kennst, kannst Du das beste auswählen, um nicht erkannt zu werden.

  • OpenVPN: Das am weitesten verbreitete VPN-Protokoll. Es ist sehr sicher und quelloffen. Manchmal kann es Sperren aber nicht umgehen, da es so weit verbreitet ist. Einige VPNs bieten die Option, zwischen OpenVPN TCP und UDP zu wählen. TCP ist etwas besser beim Umgehen von Blockaden, UDP ist allerdings schneller.
  • WireGuard: Ein Open-Source-Protokoll, das von vielen unserer empfohlenen VPNs wegen seiner Geschwindigkeit und seinen Fähigkeiten zum Entsperren benutzt wird. Es ist für Daten-intensive Aktivitäten wie Streaming ideal. Allerdings unterstützt es keine TCP-Verbindungen und lässt sich nur mit UDP nutzen. Daher lässt es sich einfacher blockieren.
  • Lightway: Das proprietäre Protokoll von ExpressVPN ist im Grunde eine Alternative zu WireGuard. Es ist quelloffen, wurde auf Sicherheit geprüft und für hohe Geschwindigkeiten optimiert. Da es kein gängiges Protokoll ist, bleibst Du damit einfacher unerkannt.
  • SSTP: Es wird nicht blockiert, da es Port 443 benutzt. Das ist derselben Port wie die meisten HTTPS-Verbindungen (daher sieht es wie normaler Datenverkehr aus). Es ist jedoch nur unter Windows verfügbar und hat mehrere Sicherheitslücken.
  • L2TP/IPSec: Sehr zuverlässig zum Umgehen von VPN-Sperren. L2TP allein verschlüsselt Deinen Datenverkehr nicht, aber in Kombination mit IPSec unterstützt es Verschlüsselung mit 256-Bit. Es ist mit den meisten VPNs kompatibel, aber viel langsamer als andere Protokolle.
  • IKEv2: Hochsicher, schnell und schlank. Daher ist es ideal für Mobilgeräte. Da es nur Port 500 nutzt, lässt es sich leicht blockieren.
  • PPTP: Eines der ältesten Protokolle mit veralteter Sicherheit. Es ist schnell, bietet aber keinen ausreichenden Schutz für die Privatsphäre. Daher lässt es sich einfach blockieren.

6. Wechsle auf mobile Daten

Du kannst VPN-Sperren in WLAN-Netzwerken leicht umgehen, indem Du auf mobile Daten umsteigst. Schulen und Arbeitsplätze blockieren VPNs häufig, um die Inhalte einzuschränken, auf die Du zugreifen kannst. Du kannst das umgehen, indem Du das WLAN ausschaltest und mobile Daten benutzt. Dann kannst Du Dein VPN wie gewohnt nutzen.

Du solltest noch einen weiteren Punkt beachten. Einige Aktivitäten wie Streaming und Spiele verbrauchen die Datenmenge schnell. Während alle von mir empfohlenen VPNs unbegrenzt viel Bandbreite anbieten, gilt das nicht für alle Mobilfunkpakete. Hast Du also kein unbegrenztes Paket, solltest Du Deine Nutzung im Auge behalten. Andernfalls könnte Deine Rechnung ziemlich saftig werden.

7. Hole Dir eine dedizierte IP-Adresse

Da eine dedizierte VPN-IP-Adresse ausschließlich Dir gehört, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie blockiert wird.

Verbindest Du Dich mit einem VPN-Server, teilst Du normalerweise eine IP mit anderen Personen, die ebenfalls damit verbunden sind. Benutzen sehr viele Nutzer gleichzeitig dieselbe IP, kann das für die Websites, auf die Du zugreifen willst, verdächtig aussehen. Mit einer dedizierten IP kannst Du Sperren einfacher umgehen. Außerdem verhindert es CAPTCHA-Sicherheitsabfragen, die bei häufigem Wechsel der IP-Adresse oft auftreten.

In den meisten Fällen musst Du eine zusätzliche monatliche Gebühr zahlen, um eine dedizierte IP zu erhalten. CyberGhost bietet dedizierte IP-Adressen für nur wenige zusätzlich Euro pro Monat an. Das ist ein großer Vorteil, wenn Du regelmäßig auf Websites zugreifst, die IP-basierte VPN-Sperren verwenden.

8. Ändere die DNS-Einstellungen

Das Ändern Deiner DNS-Einstellungen kann eine effektive Strategie sein, um ISP-Sperren zu umgehen. Ich rate aber davon ab. Diese Methode verhindert, dass Dein Datenverkehr blockiert wird, indem er so umgeleitet wird, dass er nicht über die DNS-Server Deines Internetanbieters läuft. Aus Sicht der Sicherheit ist das nicht die sicherste Methode, weil sich DNS-Server kapern lassen. Dann könnten Malware oder Betrügereien drauf gehostet werden.

Du solltest diese Methode nie anwenden müssen, wenn Dein VPN seine eigenen privaten DNS-Server betreibt. Diese privaten Server verhindern, dass Dich Dritte entdecken oder blockieren können. ExpressVPN leitet Deine Verbindung automatisch durch seine privaten DNS-Server, damit Du keine Einstellungen konfigurieren musst, um DNS-basierte Sperren zu umgehen.

Bei einigen VPNs, etwa Private Internet Access, kannst Du eigene DNS-Einstellungen direkt in der VPN-App vornehmen. Du kannst das auch in den Einstellungen Deines Geräts tun. Das erfordert aber etwas manuelle Konfiguration und kann daher kompliziert sein. Beachte, dass Du damit DPI-Sperren nicht umgehen kannst.

Screenshot showing Custom DNS settings in Private Internet Access appDiese Methode wird nicht empfohlen, es sei denn, Du hast Probleme mit dem DNS von PIA

Hier sind einige der effektivsten DNS-Server, womit Du Dich verbinden kannst, wenn Du ISP-Sperren umgehen willst:

  • CloudFlare: 1.1.1.1 und 1.0.0.1
  • Google: 8.8.8.8 und 8.8.4.4
  • OpenDNS: 208.67.222.222 und 208.67.220.220

9. Richte Dein eigenes VPN ein

Mit der Einrichtung Deines eigenen VPNs kannst Du möglicherweise VPN-Sperren umgehen, weil Du die volle Kontrolle über die Konfiguration und Einrichtung des VPNs hast. Das bedeutet, dass du benutzerdefinierte Protokolle, Portkonfigurationen, Verschlüsselung und IP-Adressenkontrolle verwenden kannst. Dadurch wird es für Netzwerkfilter schwieriger, deinen VPN-Verkehr zu erkennen und zu blockieren.

Du solltest aber auf jeden Fall wissen, dass die Einrichtung deines VPNs kompliziert und anspruchsvoll sein kann. Obwohl Du damit mehr Kontrolle hast, kannst Du damit VPN-Sperren nicht garantiert umgehen.

Ich rate, dass Du bei dieser Methode vorsichtig bist. Du hast keinen Zugriff auf die üblichen VPN-Sicherheitsfunktionen wie den Leckschutz oder den Notausschalter. Zudem musst Du beim Wechsel eines Servers eine weitere Konfigurationsdatei herunterladen und sie manuell neu konfigurieren.

Damit die manuelle Installation funktioniert, benötigst Du ein VPN, das die Methode unterstützt. Viele VPNs tun das, aber nicht alle. ExpressVPN bietet Konfigurationsdateien sowohl für OpenVPN als auch für L2TP/IPSecan. Viele VPNs stellen aber nur OpenVPN-Optionen zur Verfügung. Die folgenden Schritte sind notwendig:

  1. Wähle einen Server. Auf der Website Deines VPNs findest Du eine Liste mit Standorten und dort wählst denjenigen aus, womit Du Dich verbinden möchtest. Schreibe Dir die Details auf, etwa welche Protokolle sie unterstützen (normalerweise OpenVPN, WireGuard oder IPsec). Öffne die manuelle Konfigurationsseite Deines VPNs und lade die entsprechende Konfigurationsdatei für das jeweilige Protokoll herunter.
  2. Gib die Server-Details ein. Möglicherweise kannst Du das in Deinen Netzwerkeinstellungen tun oder Du benötigst eine Einrichtungs-App eines Drittanbieters. ExpressVPN empfiehlt TunnelBlick GUI für Mac und OpenVPN GUI für Windows.
  3. Verbinde Dich mit Deinem VPN. Bestätige Deine VPN-Anmeldedaten sowie Dein Passwort und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm. Du kannst Dein VPN jetzt über den Startbildschirm Deines Geräts verbinden. Auf dem Mac findest Du es in Deiner Menüleiste. Unter Windows kannst Du Dich über die OpenVPN GUI App verbinden.

10. Leite Deinen VPN-Datenverkehr um

Du kannst Sperren umgehen, indem Du Deinen VPN-Verkehr durch einen SSH- oder SSL/TLS-Proxy-Tunnel leitest. Durch eine zusätzliche Verschlüsselungsebene kann Dein VPN Netzwerk-Firewalls leichter umgehen.

  • SSH-Tunnel: Der Tunnel funktioniert über Portweiterleitung, um zwei Geräte miteinander zu verbinden (etwa Deinen Heimcomputer mit Deinem Arbeitslaptop). Damit kannst Du die VPN-Sperren eines Netzwerks umgehen, indem Du Deinen Datenverkehr über ein anderes Gerät leitest. Allerdings verlangsamt das Deine Verbindung erheblich und daher ist es für Spiele oder Streaming nicht ideal.
  • SSL/TLS-Tunnel: Da dieser Tunnel in erster Linie für HTTPS-Transaktionen genutzt wird, tarnt das Senden Deines VPN-Verkehrs durch diesen Tunnel Deine VPN-Verbindung. Daher lässt sie sich schwerer erkennen und blockieren.

SOCKS5/Shadowsocks leitet Deinen Datenverkehr durch einen Proxy-Server, damit Du Netzwerksperren umgehen kannst. Allerdings ist Shadowsocks eher dafür bekannt, dass es einige der stärksten Netzwerksperren umgeht.

Private Internet Access bietet eine einzigartige Multi-Hop-Funktion, die Deinen Datenverkehr versteckt. Er wird sowohl durch einen VPN-Server als auch durch einen Shadowsocks- oder SOCKS5-Proxy geleitet. Diese Funktion verlangsamte die Internetgeschwindigkeit während meiner Tests erheblich. Allerdings ist es ein großartiges Werkzeug, um hartnäckige VPN-Sperren zu umgehen.

Mit einem VPN und dem Tor-Browser kannst Du IP-basierte Sperren umgehen. Nutzt Du das Tor-Netzwerk, werden Deine Daten durch diverse "Knotenpunkte" geleitet. Jeder sogenannte "Bounce" ändert Deine IP-Adresse und verschlüsselt Deine Daten. Erreichst Du also das Dark Web, kann die Zielseite nicht erkennen, dass Du mit einem VPN verbunden bist. Es ist allerdings deutlich langsamer als die Verwendung eines Proxy-Tunnels.

Beste VPNs, um VPN-Sperren zu umgehen 2024

1. ExpressVPN – insgesamt das beste VPN, um Netzwerksperren zu umgehen

Server-Netzwerk 3.000+ Server in 105 Ländern, inklusive Deutschland, Österreich und Schweiz
Geschwindigkeiten Schnellstes VPN auf der Liste (5 % Reduzierung auf Servern in der Nähe)
Herausragende Funktion Automatische Tarnung auf jedem Server
Apps auf Deutsch Ja
Kundenservice auf Deutsch
  • Wissensdatenbank
  • Live-Chat
Funktioniert mit Netflix, Amazon Prime Video, Hulu, Disney+, HBO Max, BBC iPlayer, Vudu und mehr

ExpressVPN ist das zuverlässigste VPN bezüglich umgehen von Netzwerksperren. Alle Server bieten eine automatische Verschleierung. Sie aktiviert sich automatisch, wenn sie die Verwendung von DPI erkennt. Das macht ExpressVPN zu einer effektiven Lösung, um Sperren in Schulen, am Arbeitsplatz und in öffentlichen WLANs zu umgehen.

Außerdem ist es IP-basierten Sperren immer einen Schritt voraus, indem es seine Server-IP-Adressen regelmäßig aktualisiert und so den Zugriff auf Streaming-Plattformen von überall aus zuverlässig ermöglicht. Wird eine IP-Adresse markiert und gesperrt, gibt es viele alternative IP-Adressen, die Du nutzen kannst. Ich habe es von meiner örtlichen öffentlichen Bibliothek aus getestet. Sie sperrt sowohl Streaming-Websites als auch VPN-Verbindungen. Mit ExpressVPN konnte ich aber meine lizenzierten Plattformen problemlos nutzen.

Das Lightway-Protokoll von ExpressVPN macht es auch schwieriger, Deine VPN-Nutzung zu erkennen. Lightway ist ein relativ neues Protokoll und daher kann es sein, dass einige Netzwerkadministratoren oder Systeme noch keine speziellen Maßnahmen zum Blockieren dieses Protokolls implementiert haben. Du kannst aber auch zu OpenVPN (TCP und UDP), IKEv2 und L2TP/IPSec wechseln. Dir stehen also viele Optionen zur Verfügung.

Mein einziges Problem mit ExpressVPN ist, dass es ein bisschen teurer als andere VPNs auf dieser Liste ist. Auf der Website des Unternehmens findest Du aber normalerweise tolle Angebote, die Dein Paket etwas günstiger machen. Als ich mich für das Jahresabonnement anmeldete, erhielt ich drei Monate kostenlosen Service. Alle Pakete bieten eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie, damit Du es risikofrei testen kannst.

Funktionen

  • Starke Sicherheit. Der IP/DNS-Leckschutz, die privaten DNS-Server und der Notausschalter von ExpressVPN tragen dazu bei, Deinen tatsächlichen Standort zu schützen. Da Websites nicht sehen können, woher Deine Verbindung tatsächlich kommt, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Du auf starke VPN-Sperren stößt.
  • Hohe Geschwindigkeiten. Auf den nahegelegenen Servern von ExpressVPN habe ich einen Geschwindigkeitsverlust von nur 5 % erlebt. Damit eignet sich ExpressVPN auch in limitierten Netzwerken für Aktivitäten mit hoher Bandbreite (wie Streaming und Torrents).
  • Datenschutz. Das VPN hat seinen Sitz auf den Datenschutz-freundlichen Britischen Jungferninseln und bietet über eine strenge Keine-Logs-Richtlinie, die von unabhängiger Seite überprüft wurde. Außerdem verwendet es reine RAM-Server, die Deine Daten nach jedem Neustart löschen. Deine Online-Aktivitäten lassen sich nicht zu Deinem Konto zurückverfolgen.
  • Port-Optimierung. Die OpenVPN-TCP-Protokolloption von ExpressVPN ist so vorkonfiguriert, dass sie den Port 443 verwendet. Er wird nur selten blockiert, da es sich um denselben Port handelt, der auch für den normalen HTTPS-Datenverkehr eingesetzt wird. Damit kannst Du möglicherweise Port-basierte VPN-Sperren umgehen.
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2. CyberGhost – für Streaming optimierte Server, um Medien-Sperren in öffentlichen WLANs zu umgehen

Server-Netzwerk 11.690+ Server in 100 Ländern, inklusive an Standorten in Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Zürich, Hünenberg und Wien
Geschwindigkeiten Hohe Geschwindigkeiten (7 % Verlust auf nahegelegenen Servern)
Herausragende Funktion Für Streaming optimierte Server für einfachen Zugriff
Apps auf Deutsch Ja
Kundenservice auf Deutsch
  • Hilfezentrum
  • Ticket
  • Live-Chat
Funktioniert mit Netflix, Amazon Prime Video, Hulu, Disney+, HBO Max, BBC iPlayer, Vudu und mehr

CyberGhost bietet für Streaming optimierte Server. Damit ist es möglich, von überall auf populäre Plattformen zuzugreifen, indem IP-basierte Sperren vermieden werden. Der Dienst bietet für populäre Plattformen wie Netflix, Hulu, Disney+, BBC iPlayer und mehr dedizierte Server an. Die Mitarbeiter von CyberGhost testen diese Server regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie konstant mit den entsprechenden Diensten funktionieren.

Du kannst die regulären Server nutzen, wenn Du keinen Streaming-Server für eine spezielle Plattform finden kannst. Es gibt etwa keinen optimierten Server für Disney+ UK. Ein Server in Manchester funktionierte von meinem Standort in Nordengland aus allerdings dennoch. Bei den regulären Servern sank meine Grundgeschwindigkeit zwar etwas, aber es war mehr als genug, um ohne Verzögerung in UHD zu streamen.

Mir gefiel, dass CyberGhost für eine kleine Zusatzgebühr auch dedizierte IPs anbietet. Websites können erkennen, wenn mehrere Nutzer dieselbe IP haben. Das kann dazu führen, dass der Server gesperrt wird. Mit einer eigenen, exklusiven IP ist das jedoch viel unwahrscheinlicher.

Leider gibt es keine Verschleierung wie bei ExpressVPN. Daher funktioniert es nicht, um die strengsten VPN-Sperren, wie die große Firewall, zu umgehen. Allerdings kann es Netzwerk-Firewalls und geografische Sperren problemlos umgehen. Zudem gibt es eine 45-tägige Geld-Zurück-Garantie, damit Du CyberGhost risikofrei nutzen kannst.

Funktionen

  • Robuste Sicherheit. Wie ExpressVPN bietet auch CyberGhost Sicherheitsfunktionen wie IP/DNS-Leckschutz und einen Notausschalter, um Deinen echten Standort zu verstecken und nicht entdeckt zu werden. Außerdem hält sich CyberGhost an eine strikte Keine-Logs-Richtlinie. Das bedeutet, dass es Deine Daten nicht speichert.
  • Gute Geschwindigkeiten. Es bietet hohe Geschwindigkeiten, sodass Du Deine Lieblingsinhalte in HD und 4K anschauen kannst. Als ich mich über das öffentliche WLAN mit den Servern in Großbritannien verbunden habe, hatte ich eine Reduzierung der Geschwindigkeit um nur 7 %. Ich habe The Recruit auf Netflix Großbritannien ohne Puffern in HD angeschaut und die Episoden wurden fast sofort geladen.
Juli 2024 Angebot: CyberGhost bietet bei seinem populärsten Paket derzeit 84% Rabatt! Nutze das Angebot aus und spare bei Deinem CyberGhost-Abonnement.

3. Private Internet Access (PIA) – Multi-Hop, um Deinen VPN-Datenverkehr zu verschleiern

Server-Netzwerk 29.650+ Server in 91 Ländern, inklusive Deutschland, Österreich und der Schweiz
Geschwindigkeiten Hohe Geschwindigkeiten (8 % Verlust bei Servern in der Nähe)
Herausragende Funktion Multi-Hop via Shadowsocks-Proxy, um den Datenverkehr zu verschleiern
Apps auf Deutsch Ja
Funktioniert mit Netflix, Amazon Prime Video, Hulu, Disney+, HBO Max, Vudu und mehr

PIAs Multi-Hop ist eine tolle Wahl, um VPN-Sperren zu umgehen. Diese Funktion leitet Deine Datenverkehr durch einen VPN-Server und dann durch einen Shadowsocks-Server, der ihn als normalen HTTPS-Datenverkehr tarnt. Ich habe die Funktion im WLAN einer Bibliothek getestet, das mir keinen Zugriff auf Hulu gestattet. Sobald ich Multi-Hop aktiviert hatte, erhielt ich sofort Zugriff auf die Plattform.

Screenshot showing how to enable PIA's Multi-Hop featurePIA bietet Shadowsocks-Proxy-Servers in sechs Ländern

Es ist auch eines der anpassbarsten VPNs, das ich getestet habe. Hast Du etwa Probleme, auf eine regional gesperrte Website zuzugreifen, kannst Du versuchen, das Protokoll zu wechseln. Es stellt OpenVPN, WireGuard sowie IPsec (nur iOS) zur Verfügung. Du kannst den Port auch manuell wechseln. Gib einfach die Nummer des Ports an, den Du benutzen möchtest und stelle die Verbindung wieder her. Dafür ist das Feld Lokaler Port zuständig.

Bei so vielen erweiterten Einstellungen kann die Benutzung in der App etwas kompliziert sein. Allerdings ist PIA deswegen so effizient, um Sperren zu umgehen. Hast Du Fragen zur Nutzung einer Funktion, bietet PIA rund um die Uhr Live-Kundenservice sowie nützliche Anleitungen auf seiner Website.

Du kannst PIA risikofrei testen, da es eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie gibt. Stellst Du fest, dass es nicht das Richtige für Dich ist, kannst Du Dir den vollen Preis zurückerstatten lassen.

Funktionen

  • Streaming-Server. Im Gegensatz zu CyberGhost sind die Streaming-Server von PIA auf den Standort bezogen und nicht auf die Plattform. Sie befinden sich in mehr als einem halben Dutzend Ländern. Dazu gehören auch die USA. Die Streaming-Server können von überall aus auf Plattformen wie Netflix, Max, Hulu, BBC iPlayer zugreifen und ermöglichen HD.
  • Preis-Leistung. PIAs langfristige Pakete starten bei $2,19/Monat. Musst Du VPN-Sperren also regelmäßig umgehen, ist es seinen Preis wert.
Juli 2024 Update: PIA bietet derzeit keine Angebote oder Rabatte an (es ist schon erschwinglich). Derzeit bekommst Du ein neues Abonnement für einen verrückten Rabatt von 83%!

Warum werden VPNs blockiert?

Zensur durch die Regierung

In einigen Ländern mit strenger Online-Zensur ist die Nutzung von VPNs ganz verboten (oder stark limitiert). Bürger in Ländern wie China, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Iran, Russland und der Türkei haben nur eingeschränkten Zugang zum Internet.

Das bekannteste Beispiel für staatliche Zensur ist die große Firewall Chinas. Sie schränkt den Zugang zu Google, YouTube, sozialen Medien, unabhängigen Nachrichtenquellen und so weiter ein. VPNs sind dort verboten, um die Kontrolle darüber zu behalten, was online angeschaut werden kann.

Lizenzierung und Vertriebsschutz

Streaming-Plattformen blockieren VPNs, um das Urheberrecht zu wahren. VPNs werden oft genutzt, um geografische Einschränkungen zu umgehen. Daher setzen die Plattformen Erkennungswerkzeuge ein, um sie zu blockieren. Diese Plattformen führen auch sogenannte "Blocklisten", in denen sich IP-Adressen befinden, die VPNs zugeordnet sind.

Daher kann es zu Fehlermeldungen kommen, wenn Du versuchst, auf eine Website zuzugreifen, während Du mit einem VPN verbunden bist. Normalerweise steht dort etwas wie "Diese Website ist nicht erreicht" oder "Deaktiviere Dein VPN oder Deinen Proxy, bevor Du auf diese Website zugreifst".

Einschränkungen in der Schule und am Arbeitsplatz

In Schulen und am Arbeitsplatz wird der Zugang zu bestimmten Inhalten manchmal mithilfe von Firewalls gesperrt. Sie sperren möglicherweise bestimmte URLs oder setzt pauschale Verbote für etwa Glücksspielseiten durch. Sie können sogar VPNs sperren, damit die Administratoren das Surfen der Nutzer überwachen können.

Die Nutzung eines VPNs mit Verschleierung kann das verhindern, weil der VPN-Datenverkehr verschlüsselt wird. Eine andere einfache Lösung ist, auf mobile Daten zu wechseln, da diese Art Sperre nur im entsprechenden WLAN funktioniert.

Betrugsbekämpfung

Viele Finanzdienstleister blockieren VPNs, um Betrug zu verhindern, weil VPNs Deine IP-Adresse und persönliche Informationen verbergen. Deine IP-Adresse dient als eine Art Identifikation. Sie bestätigt, dass Du es wirklich bist, der auf Dein Konto zugreift. Versuchst Du, ohne diese Identifizierung auf Dein Konto zuzugreifen, sieht das verdächtig aus und Du musst damit rechnen, dass Dein VPN gesperrt wird.

Eine Lösung für dieses Problem ist der Einsatz von Split-Tunneling. Bei dieser Methode wählst Du aus, welche Websites Du durch den verschlüsselten Tunnel des VPNs schicken möchtest. Der Rest Deines Datenverkehrs läuft über Deine lokale Verbindung. Jetzt kannst Du etwa Deine Banking-App in Deinem lokalen Netzwerk nutzen, während Du den Rest Deines Datenverkehrs mit dem VPN schützt.

Alle VPNs auf dieser Liste bieten Split-Tunneling an, damit Du diese VPN-Sperren vermeiden kannst. Musst Du Dich regelmäßig bei diesen Diensten anmelden und willst Deine sensiblen Daten schützen, rate ich Dir zum Einsatz einer eigenen VPN-IP-Adresse. Das trägt dazu bei, dass Finanzdienstleister keinen Verdacht schöpfen.

Unehrliche Aktivitäten blockieren

Um illegale Aktivitäten zu verhindern, limitieren einige Online-Unternehmen und Organisationen den Zugang zu VPNs. Diese Praxis dient als Präventivmaßnahme. Das ist insbesondere der Fall in bestimmten Ländern oder in gewissen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten, in denen Online-Glücksspiele verboten sind. Daher ergreifen die Casinos Maßnahmen, um Verbindungen aus diesen entsprechenden Gebieten zu blockieren.

Casino-Websites blockieren manchmal sogar VPNs, um zu verhindern, dass Menschen sie zum Betrügen nutzen. Stellen sie fest, dass Du ein VPN benutzt hast, um auf ihre Website zuzugreifen, schließen sie möglicherweise Dein Konto und beschlagnahmen Dein Geld.

Einige Spieleplattformen (etwa Steam) blockieren VPNs. Damit verhindern sie, dass Menschen die Vorteile ausländischer Märkte ausnutzen, um auf geografisch gesperrte Inhalte zuzugreifen oder Spiele zu einem günstigeren Preis zu bekommen. Es wird auch verhindert, dass Du Anti-Cheat-Software umgehst. Der Einsatz eines VPN beim Online-Spielen ist jedoch auch eine gängige Sicherheitsvorkehrung. Sie verhindert, dass Deine privaten Daten auf einem gemeinsam genutzten Server sichtbar sind.

Wichtig! Das Team von vpnMentor und ich lehnen illegale Aktivitäten ab, einschließlich Urheberrechtsverletzungen. Die folgenden Abschnitte sind nur zur Information gedacht. Sie beschreiben die wichtigsten Techniken zum Sperren, die heute verwendet werden. Das bedeutet aber nicht, dass Du ein VPN benutzen solltest, um sie zu umgehen. Je nachdem, wo Du Dich befindest, könnte das hohe Strafen nach sich ziehen. Bitte verwende Dein VPN verantwortungsbewusst und informiere Dich über die Gesetze und Vorschriften in Deinem Land.

Arten von VPN-Blockaden

IP-Blockaden

IP-Sperren verhindern, dass Geräte mit bestimmten IP-Adressen (oder Gruppen von IPs) auf bestimmte Inhalte zugreifen können. Wurdest Du bei einem Onlinespiel etwa beim Betrügen erwischt, kann Deine IP-Adresse gesperrt werden. Ähnlich verhält es sich, wenn Dich eine Wettseite als Profispieler erkennt, der hohe Beträge gewinnt. Dann könnte Deine IP ebenfalls blockiert werden.

IP-Sperren können ihre Reichweite auch auf ein breiteres Spektrum ausdehnen. Bestimmte Länder, etwa China, sperren die VPN-Nutzung umfassend und konzentrieren sich auf alle IP-Adressen, die mit VPN-Servern in Verbindung gebracht werden. Ähnlich dazu setzen Streaming-Plattformen auf IP-Blockaden, um Nutzer daran zu hindern, mit VPNs geografische Sperren zu umgehen.

Port-Blockaden

Viele VPN-Protokolle verwenden bestimmte Ports für ihre Online-Verbindungen. OpenVPN benutzt etwa normalerweise Port 1194. Eine Website, die VPNs blockieren will, könnte einfach keine Verbindungen von den am häufigsten verwendeten VPN-Ports zulassen.

Du kannst diese Sperren umgehen, indem Du ein VPN benutzt, bei dem Du die Ports ändern kannst. Ansonsten kann es helfen, zu einem VPN-Protokoll zu wechseln, das einen anderen Port als 1194 nutzt, etwa Lightway und SSTP. Ich empfehle Dir, auf Port 443 zu wechseln, da dieser für HTTPS-Verbindungen verwendet und daher weniger wahrscheinlich blockiert wird.

Deep Packet Inspection (DPI)

Verbindest Du Dich mit dem Internet, werden Deine Daten in kleinen Blöcken, sogenannten Paketen, gesendet. Verschlüsselungsprotokolle fügen diesen Paketen zusätzliche Metadaten hinzu. Sie verraten möglicherweise dass Du ein VPN benutzt. DPI scannt nach diesen Metadaten, um VPN-Verbindungen zu erkennen und zu sperren. Das ist eine fortschrittliche Form des Blockierens. Die The Great Firewall nutzt sie umfassend ausgiebig.

Ich empfehle nicht zu versuchen, die DPI der Regierung zu umgehen. Das könnte als illegal gelten. Um allerdings DPI in einem privaten Netzwerk zu umgehen, benutze ein VPN, das Tarnung und mehrere Protokolloptionen zur Verfügung stellt. Das Umgehen von DPI ist mit OpenVPN UDP meist schwierig, da es eine Verschlüsselung benutzt, die sich einfach erkennen lässt.

QoS-Filter

QoS steht für Quality of Service und ist ein Mechanismus, mit dem Netzwerkadministratoren bestimmte Arten von Netzwerkverkehr gegenüber anderen priorisieren. Das kann dazu führen, dass der VPN-Datenverkehr absichtlich gedrosselt oder als weniger wichtig eingestuft wird. Das führt wiederum zu langsameren Geschwindigkeiten und einer weniger zuverlässigen Verbindung.

Das ist ein weiterer Bereich, in dem Du ein VPN mit Verschleierung brauchst, etwa ExpressVPN.

FAQ, wie man VPN-Erkennung meidet

Kann mein ISP sehen, dass ich ein VPN benutze?

Ja, aber Du kannst eine Erkennung vermeiden, indem Du ein Premium-VPN benutzt, das Deine Verbindung verschleiert. Einige VPNs bieten sogar eine automatische Verschleierung an. Sie wird immer dann eingesetzt, wenn es nötig ist, eine starke Sperre zu umgehen.

Obwohl ein VPN Deine Daten verschlüsselt, damit Dein Internetanbieter Deine Online-Aktivitäten nicht sehen kann, weiß er trotzdem, dass Du ein VPN benutzt. Das kann unerwünschte Aufmerksamkeit erregen oder dazu führen, dass Dein Internetanbieter eine VPN-Sperre verhängt, selbst wenn Du nichts Illegales tust.

Daher rate ich zu einem VPN mit erweiterten Sicherheitsfunktionen (etwa Tarnung),damit Du Deinen Datenschutz erhöhen und Deine VPN-Nutzung verschleiern kannst.

Was muss man machen, wenn Netflix ein VPN blockiert?

Zunächst ist es wichtig, dass Du ein VPN benutzt, dass konstant mit Netflix funktioniert. Nicht alle VPNs bieten die technischen Möglichkeiten, um zuverlässig von überall aus auf Netflix zuzugreifen.

Wenn das VPN trotzdem nicht funktioniert, gibt es ein paar Dinge, die Du versuchen kannst:

  • Wechsle die Server. Netflix hat den benutzten Server möglicherweise blockiert. Einige VPNs bieten in jedem Land mehrere Server an. Ein Wechsel zu einem anderen Server in derselben Netflix-Region behebt das Problem möglicherweise.
  • Verbinde Dich mit einer dedizierten IP-Adresse. Einige VPN-Anbieter ermöglichen, eine dedizierte IP-Adresse zu verwenden. Dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer ist als bei gemeinsam genutzten IP-Adressen, dass sie von Netflix blockiert wird.

Wie umgehe ich eine Netzwerk-Firewall in der Arbeit oder in der Schule?

Du kannst die meisten Firewall-Sperren umgehen, wenn Du ein VPN mit Tarnung benutzt. Tarnung ist eine fortschrittliche Sicherheitsfunktion, die Deinen VPN-Verkehr als normale Internetverbindung tarnt. Daher ist es für das VPN einfacher, nicht erkannt zu werden. Deswegen kann es Firewalls umgehen.

Nicht jedes VPN bietet diese Funktion an. Du kannst aber in den Einstellungen Deiner App oder auf der Website nachschauen, ob sie diese Funktion hat. Tarnung wird häufig auch als Scramble, Stealth VPN oder ähnlich bezeichnet. Das kommt auf den Anbieter an.

Kann ein kostenloses VPN die VPN-Sperren umgehen?

Normalerweise nicht, weil ihnen wichtige Funktionen fehlen, womit Du VPN-Sperren umgehen kannst. Es ist einfacher, die Sperren mit einem günstigen Premium-VPN zu umgehen, das starke Sicherheitsfunktionen bietet. Dazu gehören Tarnung, ein großes Server-Netzwerk und Port-Wechsel. Stößt Du auf ein Hindernis, stehen Dir mehr Einstellungen und Optionen zur Verfügung, die Du anpassen kannst, um die Sperren zu überwinden.

Kostenlose VPNs aktualisieren ihre IP-Adressen nur selten und sind oft vorkonfiguriert, sodass Du die Möglichkeit nicht hast, verschiedene Einstellungen auszuprobieren, um die entsprechenden Sperren zu umgehen. Ferner verdienen sie normalerweise Geld, indem sie Dich mit aufdringlicher Werbung bombardieren, Dein Surfverhalten verfolgen und Deine Daten an Dritte verkaufen. Mit anderen Worten: Sie sind nicht die beste Option, wenn Du Deine Privatsphäre schützen willst.

Ist es legal, VPN-Sperren zu umgehen?

Das kommt darauf an. Zum Beispiel kann das Umgehen von VPN-Sperren auf Streaming-Websites gegen das Urheberrecht und die Nutzungsbedingungen der Plattform verstoßen. Das Team und ich sind dagegen. Allerdings ist das Umgehen von Medien-Sperren in öffentlichen WLANs oder Inhaltssperren in Arbeits- oder Universitäts-Netzwerken nicht illegal. Letzteres könnte aber Auswirkungen auf Deinen Arbeitsplatz oder Deine Ausbildung haben.

Es ist jedoch wichtig, dass Du Dich über die Gesetze Deines Landes bezüglich der VPN-Nutzung informierst. In einigen Ländern gibt es Einschränkungen oder sogar VPN-Verbote. Die Nutzung eines VPNs kann in solchen Ländern illegal sein. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest Du Dir etwas Zeit nehmen, um die lokalen Bestimmungen zur VPN-Nutzung in Deinem Land zu recherchieren und zu verstehen.

Mach Dein VPN unauffindbar und umgehe noch heute Netzwerksperren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Dein VPN unkenntlich zu machen. Verschleierung, Leckschutz, IP-Auffrischung und andere Sicherheitsfunktionen helfen dabei, die Tatsache zu verschleiern, dass Du ein VPN benutzt. Nur VPNs, die über starke und anpassbare Sicherheitsfunktionen sowie zuverlässige Server-Netzwerke verfügen, können Netzwerksperren umgehen.

Meine erste Wahl zum Umgehen von Netzsperren ist ExpressVPN. Es bietet Verschleierung auf allen Servern, um Deine VPN-Nutzung unkenntlich zu machen. Zudem schützt es Deine Privatsphäre und verbirgt Deine persönlichen Daten mit seinen erstklassigen Sicherheitsfunktionen. Du kannst ExpressVPN risikofrei testen, weil es eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie gibt. Bist Du nicht 100 % zufrieden, kannst Du ganz einfach eine Rückerstattung erhalten.

Zusammengefasst sind das die besten VPNs, um VPN-Sperren zu umgehen …

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VPNs können helfen, diese Informationen vor Websites zu verstecken, sodass Du immer geschützt bist. Wir empfehlen ExpressVPN – das #1-VPN von über 350 Anbietern, die wir getestet haben. Es bietet Verschlüsselung nach Militär-Standard und Datenschutz-Funktionen, die Deine digitale Sicherheit garantieren. Weiterhin gibt es derzeit einen Rabatt von 49%.

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Über den Autor

Akash ist Autor für vpnMentor und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Leser*innen mit unvoreingenommenen und fachkundigen Ratschlägen zur Sicherheit und dem Datenschutz im Internet zu versorgen. Er ist darauf spezialisiert, die neuesten Cybersicherheitstrends zu analysieren und aktuelle Informationen bereitzustellen, damit Leser*innen fundierte Entscheidungen treffen können.

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