Wie Du Deinen Computer in 7 einfachen Schritten reinigst

Das Säubern eines Computers kann aufwendig sein, aber das Resultat ist die Mühe immer wert. Halte Deine Maschine mit diesen einfachen und schnellen Tipps sauber, innen sowie außen!

Die Hardware sauber machen, ist ein toller Anfang. Das ist für viele von uns zwar keine Priorität. Hältst Du Deinen Desktop, Dein Notebook und andere Peripheriegeräte sauber, wird sich das sowohl auf die Geschwindigkeit als auch auf die Zuverlässigkeit auswirken.

Hast Du gewusst, dass Januar der Mach-Deinen-Computer-Sauber-Monat ist? Hast Du das bisher immer vor Dir hergeschoben, ist es an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und die Maschine ordentlich zu säubern, sowohl innen als auch außen.

Ein sauberer Plan macht Dir das Leben leichter. Lies weiter und erfahre, wie Du Deinen Mac oder PC wieder auf Hochglanz polierst!

1. Backup, Backup, Backup

Ein bisschen Vorbereitung ist immer eine gute Idee, bevor Du Dich ans Aufräumen machst. Das ist auch bei Computern nicht anders. Deswegen musst Du ein Backup Deiner Dateien machen, bevor Du sie löscht. Das Problem ist, dass schnell eine Datei aus Versehen gelöscht wurde.

Du kannst mit einem entsprechenden Programm entweder ein komplettes Backup machen oder Du sicherst nur gewünschte Dateien. Auf jeden Fall solltest Du Deine Sachen auf eine externe Festplatte kopieren. Auf diese Weise verlierst Du keine wichtigen Dokumente.

2. Lasse ein Reinigungsprogramm laufen

Es ist schon erstaunlich, wie schnell Dein temporäre Dateien, Cookies und anderes unnötiges Zeug Deinen Computer verlangsamen können. Entfernst Du diese nutzlosen Dinge, ist das fast ein Garant, dass sich die Performance Deiner maschine verbessert.

Heutzutage hat jeder Computer ein Reinigungs-Tool vorinstalliert, mit dem Du unnötigen Müll löschen kannst.

Suchst Du nach einem Reinigungsprogramm für die Registry, empfehlen wir Ccleaner. Es ist kostenlos und verrichtet tolle Arbeit. Darüber hinaus kannst Du damit fast alles reinigen. Dazu gehören auch Browser und installierte Anwendungen.

WICHTIG: Hast Du noch nie etwas von einer Registry gehört, dann spiele besser nicht damit herum. Du könntest mehr Schaden anrichten als Du gut machst. Die Reinigung der Registry ist oftmals nicht notwendig. Allerdings darfst Du keinen Fehler machen, sonst beschädigst Du möglicherweise Deinen Computer.

3. Lösche Dateien, die Du nicht brauchst

Computer enden oftmals als Lager von unglaublich vielen Dateien, die kein Mensch mehr braucht. Es geht um Bilder, Medien und Anwendungen, die Du einfach nicht mehr benötigst. Der Unrat verlangsamt Festplatte und Arbeitsspeicher. Lösche ihn deswegen.

Blättere durch die installierten Anwendungen und frage Dich selbst, welche davon Du wirklich benutzt und welche nicht. Deinstalliere Sachen, die Du nicht benötigst. Lösche außerdem Installationsdateien. Sehr wahrscheinlich sind sie bereits veraltet.

Erinner Dich daran, dass Strg+D Dein Freund ist. Vergiss nicht, den Papierkorb zu leeren, nachdem Du fertig bist!

Wir verstehen schon, dass Du lustige Bilder von Katzen gesammelt hast, die Du nicht löschen möchtest. Deine Musiksammlung soll wahrscheinlich ebenfalls nicht in der Tonne landen. Ist das der Fall, investiere in eine externe Festplatte und halte Deine Maschine so leichtgewichtig wie möglich. So Zeug kann sich sehr schnell sammeln!

4. Kümmere Dich um Deine Browser

Jeder benutzt einen Browser. Wir lesen E-Mails, suchen nach oder bearbeiten Dokumente und so weiter. Wir verbringen online jede Menge Zeit. Viel Unrat verlangsamt Dinge und Du bist weniger effizient.

Ein bisschen Browser-Wartung wird Deinen Computer komplett verändern. Zum Resultat gehören schnellere Ladezeiten und ein aufgeräumter virtueller Arbeitsplatz.

Sie Dir Deine Lesezeichen an. Behalte die, die Du auch benutzt und lösche den Rest. Organisiere sie, damit Du schnellen Zugriff auf diejenigen hast, die Du benötigst. Als Nächstes widme Dich Deinen gespeicherten Passwörtern.

Auch wenn wir grundsätzlich nicht dazu raten, sensible Daten zu Konten nicht in Deinem Browser zu speichern, schadet etwas Ordnung nicht. Benutze deswegen einen Passwortmanager. Uns fallen dazu spontan Keychain (Mac) und Windows Live ID (PC) ein. Benutzt Du Chrome, vergiss nicht, Smart Lock (Einstellungen -> Erweitert -> Passwörter und Formulare -> Passwörter verwalten) zu reinigen.

Es ist nie eine schlechte Idee, den Verlauf des Browsers ebenfalls zu löschen. Das kannst Du entweder manuell erledigen oder Du nimmst das Universalprogramm, das wir bereits genannt haben.

Willst Du einen neuen Browser ausprobieren, sind das die besten (und schlechtesten) Browser in Sachen Security.

5. Überprüfe auf Malware

Viren sind aus mehreren Gründen schädlich und deswegen solltest Du Deinen Computer regelmäßig überprüfen. Auch wenn Du bereits vor einem Monat auf Malware überprüft hast, nimm die Gelegenheit wahr und mache das noch einmal.

Benutze die Antiviren-Software Deiner Wahl und führe einen vollständigen Scan durch. Du kannst weitere Wartungsarbeiten durchführen, während Du auf die Ergebnisse wartest.

Verlasse Dich nicht nur auf ein Programm. Wir empfehlen MalwareBytes oder Bitdefender im Anschluss. Damit stellst Du sicher, dass alles in Ordnung ist. Nein, McAfee ist keine gute Security-Anwendung, egal was Dir Adobe erzählt.

6. Raus mit dem Staub

Die physische Reinigung Deiner Maschine ist genauso wichtig wir die Aufräumarbeiten bei der Software. Es dauert lediglich ein paar Monate und Deine Lüfter sind voll mit Staub. Jeder Computer hasst Staub.

Reinigst Du Deinen Computer innen, verhindert das Überhitzen und deswegen hält Deine Hardware länger.

Bei Desktops fängst Du so an, dass Du das Stromkabel absteckst und dann die Abdeckung Deines Computers öffnest. Reinige im Anschluss das Innenleben gründlich. Benutze keinen Staubsauger! Statische Aufladung kann sich an der Düse bilden und wir wollen nicht hören, dass jemand einen Stromschlag bekommen hat. Hole Dir eine Dose (oder zwei) mit Druckluft, etwas Reinigungsalkohol und alles wird gut!

Bei Notebooks ist es etwas schwieriger und wir raten Dir nicht, eines zu öffnen, wenn Du nicht genau weißt, was Du da tust. Die guten Nachrichten sind, dass fast alle moderne Modelle ein Entstaubungsprogramm bieten. Benutze es. Um schnelle Staubablagerungen in Zukunft zu vermeiden, besorge Dir ein Kühlkissen für Deinen Computer. Damit schaffst Du einen Puffer zwischen Deinem Notebook und dem Schreibtisch.

7. Vergiss die Peripheriegeräte nicht!

Betrachte die Peripheriegeräte als die externen Organe Deines Computers. Bildschirme sind die Augen, die Mäuse die Extremitäten, die Lautsprecher die Ohren und so weiter. Alle Geräte brauchen Wartung, damit sie sauber und auch funktionstüchtig bleiben.

Wir gehen davon aus, dass Du sie mehr als einmal pro Jahr sauber machst. Etwas Politur ist niemals eine dumme Idee, auch wenn die letzte nur ein paar Wochen her war.

WICHTIG: Versichere Dich, dass die Peripheriegeräte abgeschaltet und vom Stromnetz genommen sind, bevor Du sie säuberst.

Fange oben an, also mit dem Bildschirm. Benutze keine Universalreiniger, weil die nicht für LCD/LED-Oberflächen taugen. Bildschirmtücher sind eine gute (und günstige) Lösung. Magst Du sie nicht, dann kannst Du Dir immer noch ein Reinigungs-Set für Bildschirme besorgen.

Sobald Du mit Deinem Bildschirm fertig bist, arbeite Dich nach unten, bis alles sauber ist! Beachte, dass Du auf metallischen Oberflächen gründlich wischt. Du willst schließlich keine Flecken sehen!

Halte Deine Maschinen sauber

Im Januar feiern wir gut organisierte Dateien und eine sauberere Umgebung für unsere Computer. Folge den Schritten hier und Dein System wir sich nicht nur neu anfühlen, sondern auch so aussehen.

Es dauert nur wenigen Stunden und Du hast sowohl innen als auch außen einen neuen Computer!

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