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NordVPN funktioniert in China, aber nur wie hier beschrieben

Liest Du diesen Beitrag, dann weißt Du wahrscheinlich, dass der Internet-Zugang in China mit Problemen behaftet ist.

Es gibt starke Zensur, es sind hunderte an Websites gesperrt und der Zugang zu wesentlichen Online-Services ist stark limitiert. Während Deinem Aufenthalt in diesem Land musst Du mit solchen Sachen rechnen. Das Land hat eine der schlechtesten Freiheitsbewertungen auf dem Planeten.

Ein VPN (Virtual Private Network) hilft Dir, die Sperren und die Filter zu umgehen. Allerdings funktionieren nicht alle VPNs in China.

Zum Glück fokussieren sich einige VPN-Anbieter darauf, den Anwender in Ländern zu helfen, in denen es heftige Zensur gibt. NordVPN ist eine gute Option, aber andere tolle VPNs für China sind ExpressVPN, VyprVPN und PrivateVPN.

Warum funktionieren nicht alle VPNs in China?

Die strikte Online-Zensur in China ist kein Geheimnis. Die große Firewall Chinas ist berüchtigt dafür, populäre Websites wie Facebook, Gmail, YouTube, WhatsApp und Twitter zu sperren.

Hinweis: Du kannst mit unserem speziellen Werkzeug prüfen, welche Website derzeit in China gesperrt sind.

Ein VPN ist eine der effizientesten Methoden, die große Firewall Chinas zu umgehen. Seit zwei Jahren ist das allerdings wesentlich schwieriger geworden.

Im Juni 2017 ist ein neues Cyber-Sicherheitsgesetz in China in Kraft getreten. Internet-Firmen (inklusive VPN-Anbieter) mussten sich bei der Regierung Chinas registrieren, damit sie weiter Geschäfte machen dürfen. Sie müssen auf Anfrage auch Daten herausgeben.

Heutzutage gibt es in China eine Liste mit VPNs, die von der Regierung genehmigt sind. Allerdings sind diese Services kompromittiert und Du kannst Dir vielleicht auch schon denken, dass sie gesperrte Inhalte eben nicht entsperren. VPN-Anbieter, die sich nicht an die neuen Regeln halten, werden mit fortschrittlichen Mitteln wie zum Beispiel Deep Packet Inspection überwacht.

Das Fazit? Immer mehr VPNs tun sich schwer, ihre Services in der Region anzubieten und angemessene Sicherheit und Privatsphäre zu bieten. Das größte Problem ist, dass die große Firewall das Standard-Protokoll OpenVPN erkennt und den Datenverkehr entsprechend sperrt.

Zum Glück gibt es einige Top-VPNs, mit denen Du die große Firewall umgehen kannst.

Wie funktioniert NordVPN nun in China?

NordVPN arbeitet hart daran, unter dem Radar der Regierung Chinas zu fliegen. Wirfst Du einen Blick auf die mehr als 5390 Server, wirst Du feststellen, dass kein einziger davon in China steht.

Das bedeutet aber nicht, dass NordVPN in China nicht funktioniert. Das Gegenteil ist der Fall. NordVPN gehört nicht zu den genehmigten VPNs und hält seinen Abstand, damit die Anwender sicher und verborgen sind.

Manchmal ist die Logik dahinter nicht einfach. Aber merke Dir einfach Nachfolgendes: willst Du auf gesperrte Inhalte zugreifen, musst Du Dich mit einem Server verbinden, der AUßERHALB Chinas steht. Die Server Deines VPNs innerhalb Chinas helfen Dir nicht, die Filter zu umgehen. Schlimmer ist noch, dass Dein Provider möglicherweise mit den Behörden des Landes zusammenarbeitet und sich an die invasiven Cyber-Sicherheitsgesetze des Landes hält.

NordVPN benutzt Tarn-Server, um den OpenVPN-Datenverkehr zu verstecken. Solche Server verschleiern Deinen OpenVPN-Datenverkehr und er sieht wie regulärer HTTPS-Datenverkehr aus (bei anderen VPNs heißt das oft auch etwas wie geheimer Modus).

Das Resultat? NordVPN kann die große Firewall Chinas umgehen.

Damit NordVPN mit den verschleierten Servern funktioniert, kann etwas verzwickt sein. Andere VPNs wie zum Beispiel ExpressVPN sind ein bisschen benutzerfreundlicher in China. Es gibt ein spezielles Team, die Server in China aktualisieren und testen. Damit stellen sie sicher, dass es immer funktioniert. Du musst also nicht so viele Schritte durchführen wie bei NordVPN. Aber keine Sorge. Wir zeigen Dir in wenigen einfachen Schritten, wie das funktioniert!

Wie Du NordVPN in China benutzt

WICHTIG: NordVPN bietet die Tarn-Server nur für seine OpenVPN-Anwendungen unter Windows, macOS, Linux und Android an. Die Funktion gibt es derzeit nicht für iOS, also für das iPhone oder das iPad. In diesem Fall musst Du die Protokolle OpenVPN oder L2TP manuell und mit speziellen Einstellungen konfigurieren.

Für diese Anleitung hier haben wir die Windows-Anwendung von NordVPN benutzt (Version 6.20.12.0). Allerdings ist der Prozess für alle anderen Plattformen mit Unterstützung für die Tarn-Server gleich.

Bevor wir anfangen, noch eine Anmerkung. Lade NordVPN herunter, BEVOR Du in China ankommst. NordVPN betreibt zwar eine Website, die Du in diesem Land erreichst, aber niemand weiß, wie China weiterhin mit der VPN-Blockade weitermacht.

Du bist schon so weit? Gut, konfigurierst Du NordVPN mit den Tarn-Servern:

1. Starte die NordVPN-Anwendung.

Du siehst auf der linken Seite nun einen Reiter mit Spezial-Servern. Wir kommen gleich darauf zurück:

2. Öffne die erweiterten Einstellungen.

Du findest sie in den Einstellungen relativ weit unten:

Öffnest Du die erweiterten Einstellungen von NordVPN erstmals, bekommst Du eine Warnung angezeigt. Wähle einfach, dass Du weißt, was Du tust! Danach geht es weiter.

3. Aktiviere die Option mit den verschleierten Servern.

Du findest die Option ziemlich am Ende der Einstellungen:

Der Schieberegler wird blau und bestätigt damit die Änderung.

4. Klicke auf Servers, um zur Hauptbenutzeroberfläche zurückzukehren.

Das Server-Menü befindet sich in der oberen Leiste. Wirf abermals einen Blick auf den Reiter mit den Spezial-Servern. Siehst Du als einzige Kategorie Obfuscated Servers, hast Du die Funktion erfolgreich aktiviert:

Dir fällt vielleicht auch auf, dass sich die verfügbaren Länder geändert haben. Das hat auch seinen Grund. Du betreibst das VPN nun im „Tarnmodus“ und es gibt nur Zugriff auf Standorte mit Tarn-Servern.

5. Verbinde Dich mit einem der mehr als 450 Tarn-Server.

Du kannst entweder den Reiter mit den Tarn-Servern öffnen und ein Land aus der Liste nehmen oder Du benutzt die Landkarte und suchst Dir darüber ein Land aus.

Ist das erfolgreich, aktualisiert sich die NordVPN-Anwendung und verrät Dir Informationen zum ausgewählten Tarn-Server:

Das war es auch schon! Willst Du den Tarn-Modus wieder deaktivieren und auf die mehr als 5390 anderen Server von NordVPN zugreifen, dann deaktivieren die Funktion einfach wieder über die erweiterten Einstellungen. Die Software erledigt den Rest für Dich.

Warum ist NordVPN eine gute Option für China?

Die verschleierten Server von NordVPN sind ein großer Vorteil in Regionen mit starker Zensur, wie das in China der Fall ist.

Es gibt Server in der Umgebung wie zum Beispiel Hongkong, Singapur und Japan. Deswegen sind NordVPNs Geschwindigkeiten in China auch ausgezeichnet.

Die über 450 Tarn-Server befinden sich in 11 Ländern. Das sind Kanada, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Schweden, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA und Großbritannien. Weil NordVPN so global vertreten ist, ist der Anbieter eine gute Wahl für Ländern mit starker Zensur wie zum Beispiel Russland, Iran, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Allerdings musst Du auch wissen, dass die Verschleierung nicht immer wasserdicht ist. Hin und wieder wird es Probleme geben. Rennst Du gegen eine Wand, kannst Du Dich auf den tollen 24/7 Kundenservice von NordVPN verlassen. Er wird Dir auf jeden Fall weiterhelfen. In nur wenigen Sekunden bist Du mit dem Live Chat verbunden und ein Experte und kein Bot wird mit Dir sprechen.

Darüber hinaus kannst Du Dich immer auf die 30-tägige Geld-Zurück-Garantie von NordVPN verlassen, solltest Du nicht zufrieden sein.

Andere VPNs, die in China funktionieren

Die nachfolgenden VPNs haben sich als zuverlässige Optionen für China herausgestellt:

ExpressVPN – ein richtig schneller Service mit robustem Schutz und einer nachweislichen Keine-Logs-Richtlinie. Wichtig ist außerdem, dass es für China spezielle Tarnserver gibt. Deswegen ist es einer der regulären Favoriten für schnellen und schnörkellosen Zugriff auf Google-Services und soziale Medien.

VyprVPN – eine weitere tolle Option, weil es das proprietäre Chameleon-Protokoll gibt (leider nicht für iOS verfügbar). Es wurde gegen Deep Packet Inspection entwickelt, deswegen ist es eine gute Wahl für China.

PrivateVPN – das VPN unterstützt L2TP-Verbindungen. Auch wenn es ein älteres Protokoll ist, kann es beim Umgehen der großen Firewall sehr nützlich sein, solltest Du mit OpenVPN Probleme haben. Das VPN bietet ebenfalls einen Tarnmodus für zusätzliche Verschleierung.

Suchst Du weitere Services, mit denen Du Zensur umgehen kannst, dann lies Dir unsere komplette Liste mit VPNs durch, die weiterhin in China funktionieren.

Auch interessant!

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VPNs sind Neuland für Dich? Dann haben wir schnelle und einfach Antworten für Dich. Wir zeigen Dir in unserem ausführlichen VPN-Leitfaden die Grundlagen.

Überprüfe vor Deiner Reise, was in China gesperrt ist. Teste die große Firewall Chinas mit unserem speziellen Werkzeug!

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VPNs können helfen, diese Informationen vor Websites zu verstecken, sodass Du immer geschützt bist. Wir empfehlen ExpressVPN – das #1-VPN von über 350 Anbietern, die wir getestet haben. Es bietet Verschlüsselung nach Militär-Standard und Datenschutz-Funktionen, die Deine digitale Sicherheit garantieren. Weiterhin gibt es derzeit einen Rabatt von 49%.

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Über den Autor

Sarit ist eine erfahrene Autorin zum Thema Internet-Sicherheit und besessen von korrekter Grammatik. Sie hat schon für viele Firmen geschrieben und etliche Texte Korrektur gelesen. Darunter befanden sich auch Manuskripte mit 300 Seiten. Sie ist sehr organisiert und der Meinung, dass jeder das Recht auf Online-Datenschutz hat.

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