7 verborgene Gefahren kostenfreier VPNs 2019

VPNs werden immer beliebter. Mehr und mehr Leute sorgen sich um ihre Privatsphäre.

Der VPN-Markt wächst, um den Bedarf zu decken. Derzeit gibt es mehrere tausend kostenfreie VPNs, die Deine Sicherheit garantieren und Dich online sicher halten wollen. Sie kosten nichts.

Das klingt großartig und fast zu gut, um wahr zu sein. Meist ist das auch der Fall. VPNs sind teuer und komplizierte Software. Um sie aufrechtzuerhalten, muss man ziemlich investieren. Weiterhin müssen sie beim Thema Internet-Datenschutz auf dem neuesten Stand bleiben und der Bereich ändert sich rasend schnell.

Anbieter kostenfreier VPNs müssen aber auch ihre Kosten decken und einen Profit machen. Stattdessen generieren sie Einkommen durch ihre Kunden, indem sie versteckte Werkzeuge und Tricks anwenden. Solche Taktiken sind nicht nur gefährlich und unehrlich, sondern gehen auch komplett gegen die Prinzipien eines VPNs.

Wir Du nachfolgend erfahren wirst, kannst ein kostenfreies VPN dazu führen, dass Du online weniger sicher bist. Es kostet Dich mehr als Du glaubst und kann Dein gesamtes Internet-Erlebnis ruinieren.

Schnellanleitung: Wie Du ein Premium VPN kostenfrei bekommst

Bevor wir uns nun mit dem Thema beschäftigen, werfen wir einen Blick auf Premium-VPNs.

Was kostenfreie VPNs versprechen, können Premium VPNs auf jeden Fall. Die Gebühren dafür sind gering und es gibt keine versteckten Gefahren.

Premium VPNs kosten eine kleine Monatsgebühr. Das fängt bei 1,89 US-Dollar an. Die Anbieter investieren das in moderne Sicherheits-Werkzeuge, mehrere tausend Server auf der Welt, hohe Geschwindigkeiten, unbegrenzte Bandbreite.

Es ist sogar noch besser. Viele bieten eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie. Du kannst Dich anmelden, den Service einen Monat lang benutzen und dann die Erfahrungen mit einem kostenfreien VPN vergleichen.

Das musst Du dafür machen:

  1. Nimm ein Premium VPN mit einer 30-tägigen Geld-Zurück-Garantie. Wir empfehlen NordVPN. Es ist weltweit als Nummer 1 bewertet.
  2. Lade das VPN herunter und installiere es.
  3. Verbinde Dich mit einem Server, der irgendwo auf der Welt steht. NordVPN betreibt mehr als 5500 Server in 60 Ländern.
  4. Streaming ist schneller, es gibt weniger nervige Werbung, der Datenschutz ist höher, die Bandbreite nicht limitiert und so weiter.
  5. Bist Du nicht zufrieden, dann kündige Dein Abonnement binnen der ersten 30 Tage. Das wird Dich keinen Cent kosten.

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Du wirst Du ein VPN zahlen und das ist der Grund

Kostenfreie VPNs müssen sich von den Anwendern auf irgendeine Weise Geld besorgen, sonden könnten sie keinen Umsatz erzeugen?

Statt einen bestmöglichen Standard zu bieten und eine kleine Gebühr zu verlangen, verdienen sie indirekt durch Dich Geld. Die Methoden sind oftmals nervig, unehrlich, nicht transparent für die Anwender und manchmal auch gefährlich. 

Bevor Du Dir nun ein kostenfreies VPN holst, sei Dir der Gefahren bewusst, die hier involviert sind.

1. Deine Sicherheit wird kompromittiert

Ein Hauptgrund für die Verwendung eines VPNs ist, Dich vor Hackern zu schützen. Deswegen ist es alarmierend, dass einige VPN sogar Malware enthalten. Das ist eine der größten Sicherheitsrisiken online.

Leider gibt es tatsächlich solche Fälle. Eine Studie über 283 VPNs hat enthüllt, dass viele kostenfreie Angebote Malware enthalten. Dazu gehören auch Betternet, SuperVPN und CrossVPN.

Tatsächlich haben 38 % der VPNs Anzeichen einer Infektion gezeigt.

Image: Kostenfreie VPNs haben viel eher Malware. Ein AV-Rang größer als zwei ist ein Hinweis darauf, dass in einer App mit höherer Wahrscheinlichkeit Malware ist.

Die meiste Malware steht im Zusammenhang mit Werbung– das ergibt auch Sinn.

Kostenfreie VPNs sind für Einnahmen auf Werbung angewiesen. Deswegen ist ein VPN, das Deine Daten limitiert, im Vergleich zu einem komplett kostenfreien Produkt, wahrscheindlich weniger gefährlich.

Auf der anderen Seite haben viele Premium VPNs einen eingebauten Werbeblocker, Schutz vor Malware und unbegrenzte Bandbreite.

2. Tracking Deiner Online-Aktivitäten

Das ist möglicherweise das Schlimmste, was ein VPN machen kann. Leider ist es auch die häufigste Praxis.

Ein Hauptgrund, warum Du ein VPN beim Surfen im Internet benutzt, ist der Schutz Deiner Privatsphäre. Es ist schon etwas ironisch, dass die oben genannte Studie herausgefunden hat, dass 72 % aller kostenfreier VPNs Tracker von Dritten in ihre Software implementieren.

Bild: nur 28 % der kostenfreien VPNs haben keine Tracker von Dritten – auf der anderen Seite bedeutet es, dass 72 % Deine Online-Aktivitäten aufzeichnen.

Die Tracker werden benutzt, um Daten über Deinen Online-Aktivitäten zu sammeln, damit Werbetreibende besser Werbung einblenden können.

Anstatt Privatsphäre zu gewähren, tun solche VPNs das genaue Gegenteil. Sie sammeln Deine Daten und verkaufen sie an Höchstbietende.

Einige VPNs verraten allerdings nicht, dass sie Deine Daten verkaufen. Bei anderen ist es in der Datenschutzrichtlinie angegeben. Die Datenschutzrichtlinie von Psiphon klärt zum Beispiel eindeutig auf, dass die Aktivitäten verfolgt werden und dass Werbetreibende darauf Zugriff erhalten:

“Wir nutzen manchmal Werbung, um unseren Service zu unterstützen. Möglicherweise kommen Technologien wie Cookies und Web Beacons zum Einsatz. Unsere Werbepartner verwenden Cookies, damit sie und ihre Partner anhand der Nutzerdaten Werbung einblenden zu können.”

Hier ist ein Zitat aus der Datenschutzrichtlinie von Hoxx:

“Durch die Benutzung des Services, bestätigst und willigst Du ein, dass wir möglicherweise Daten von Dir sammeln und verarbeiten. Solche Daten können nur von uns oder Dritte genutzt werden…”

Man muss aber auch sagen, dass Premium VPNs mit Trackern gefunden wurden. Das Problem betrifft also nicht nur kostenfreie VPNs. Das bedeutet, dass Du selbst bei einem Premium VPN nicht unbedigt die Privatsphäre erhältst, nach der Du eigentlich suchst.  

3. Sie können Netflix nicht entsperren

Derzeit gibt es kein kostenfreies VPN, das Netflix zuverlässig entsperrt.

Netflix und alle anderen großen Streaming Websites nutzen die stärksten ‚geografischen Sperren‘, die es derzeit gibt. Selbst Premium VPNs haben Probleme, die Einschränkungen zu umgehen. Es gibt nur wenige, die an dieser Stelle erfolgreich sind.

Mit Tunnelbear ist es hin und wieder möglich, einen Erfolg z verbuchen, aber eine Garantie ist es nicht. Du siehst mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Fehlermeldung.

Image: Fehlermeldung, die Anwender kostenfreier VPNs normalerweise zu Gesicht bekommen, wenn sie die geografische Sperre von Netflix umgehen möchten.

Hinzu kommt noch, dass das kostenfreie Paket von Tunnelbear auf 500 Mbyte pro Monat limitiert ist. Das sind nicht genug Daten, um auch nur einen Film zu gucken.

ProtonVPN kann Netflix auf bestimmten Servern entsperren, aber sie verlangsamen die Geschwindigkeit der Internet-Verbindung absichtlich. Die Ladezeiten machen Dich wahrscheinlich wahnsinnig, bevor Du auch nur eine einzige Episode von Orange is the New Black angeguckt hast.

Windscribe und Hotspot Shield ermöglichen Zugriff auf Netflix, aber nur für Leute mit kostenpflichtigen Abonnements.

Es ist relativ einfach:

Das Umgehen der geografischen Sperren von Netflix braucht viele Ressourcen und Zeit. VN-Anbieter geben solche Anstrengungen nicht kostenfrei weiter.

4. Einschränkungen der Datenmenge, die Du nutzen darfst

Wie bereits erwähnt schränken einige der populärsten kostenfreien VPNs die Menge der Daten ein, die Du verbrauchen darfst. Damit wollen sie Dich ködern. Das Ziel ist es, dass Du Dein Paket aus reinem Frust änderst und auf ein kostenpflichtiges Abonnement umsteigst.

Ein gutes Beispiel an dieser Stelle ist Tunnelbear. Der Anbieter schränkt die Daten auf monatlich 500 MByte ein.

Bild: Tunnelbear möchte Dich ab einer Registrierung vom kostenpflichtigen Paket überzeugen

5. Dein Internet wird langsamer

Ein langsameres Internet ist ein Problem, auf das Du oft triffst, wenn Du qualitativ schlechtere VPNs nimmst. Wird die Geschwindigkeit allerdings absichtlich verlangsamt, ist das wirklich sehr frustrierend.

Das ist die Strategie von ProtonVPN. Auch wenn ProtonVPN hervorragende Sicherheit bietet, wollen sie die Anwender überzeugen, das kostenpflichtige Paket zu nehmen. Zahlende Kudnen werden bevorzugt behandelt und deswegen sind die Internet-Geschwindigkeiten sind oftmals sehr langsam.

Bild: Zumindest ist ProtonVPN ehrlich zu seinen Anwendern in Sachen Internet-Geschwindigkeit. ‚Medium‘ ist aber auch sehr vage und irreführend.

Kostenfreie VPNs verlangsamen Deine Internet-Geschwindigkeit auch, weil sie Werbung anzeigen (siehe unten) und Deine Bandbreite verkaufen.

6. Du wirst mit Werbung überhäuft

Der Grund für diesen Ansatz ist einfach. Weil die Anwender nicht monatlich zahlen, müssen kostenfreie VPNs eine andere Möglichkeit finden, Geld zu verdienen.

Betternet ist ein Anbieter, der dieses Modell verfolgt. Sie geben auf ihrer Website zwar an, auf nervige Werbung zu verzichten, die Realität sieht aber anders aus. Wenn Du Dich verbindest, springt Dir eine Werbung ins Gesicht.

Bild: Betternet behauptet, keine Werbung anzuzeigen.

Wie gesagt werden Anwender jedesmal mit Werbung konfrontiert, wenn sie das VPN aktivieren.

Bild: Anmeldefenster von Betternet

Ähnlich dazu ist auch die freie App von Hotspot Shield mit Werbung überladen. Das Problem hat bei unseren Lesern zu viel Unmut geführt.

Die Werbung ist dabei nicht nur nervig. Sie kann auch Deine Internet-Geschwindigkeiten verlangsamen oder enthält Malware.

Die Werbetreibenden blenden den Kunden der entsprechenden VPNs gezielt Werbung ein. Das ist aber möglicherweise ein Problem für die Privatsphäre. Blendet Dein VPN also Werbung ein, dann teilen sie Deine Online-Aktivitäten wahrscheinlich auch mit Drittanbietern.

7. Verkauf Deiner Bandbreite

Abgesehen von Werbung hat VPN Hola eine weitere Möglichkeit gefunden, Geld mit den Anwendern der kostenfreien Version zu verdienen: sie lassen Kunden dafür bezahlen, dass sie die Rechenleistung Deiner Geräte nutzen können. Anders gesagt verkaufen sie Deine Bandbreite und machen damit Profit.

Das ist auf der Website sogar angegeben, allerdings ist die Wortwahl wesentlich schicker und cleverer:

“Hola verdient Geld, indem die kommerzielle Version von Hola VPN an Unternehmen verkauft werden (durch unsere Luminati-Sparte). Auf diese Weise bleibt Hola für Anwender von Windows und macOS kostenfrei. Wollen Kunden das Hola-Netzwerk nutzen, ohne ihre nicht benutzen Ressourcen beizusteuern, können Sie Hola Premium für 5 $ pro Monat (oder 45 $ pro Jahr) abonnieren.”

Sie erwähnen allerdings nicht, dass Luminati in mindestens einem bekannten Botnet-Angriff benutzt wurde.

Ein Botnet infiziert viele individuelle Computer mit Malware und lässt sie dann gemeinsam einen Angriff durchführen. Anders gesagt, waren alle Computer im Netzwerk von Hola (zum Beispiel die von den Anwendern der kostenfreien Version) in den Händen von Cyberkriminellen.

Vielleicht ist der Vorfall kein einmaliges Ereignis. Hola überprüft derzeit nicht, wie Anwender von Luminati das Hola-Netzwerk ausnutzen. Damit ist es das perfekte Werkzeug für Cyberkriminelle.

Benutzt Du also die kostenfreie Version von Hola VPN, dann darf das Unternehmen dahinter nicht nur Deine Rechenleistung verkaufen, sondern Du bist vielleicht auch noch in kriminelle Aktivitäten involviert.

Die Vorteile eines Premium VPNs

Zum Glück musst Du nicht das Risiko mit einem kostenfreien VPN eingehen. Die besten Premium-Anbieter haben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Abonnements fangen bei 1,89 $ pro Monat an.

Investierst Du ein paar US-Dollar pro Monat, dann entgehst Du den Gefahren, die wir oben genannt haben. Gleichzeitig kommst Du in den Genuss der Vorteile eines Premium VPNs:

  • Geografische Sperren umgehen: Die besten VPNs können geografische Sperren auf den meisten großen Streaming-Portalen umgehen. Dazu gehören Netflix, Amazon Prime und Hulu.
  • Unbegrenzte Bandbreite: Bei der Internet-Nutzung wird es keinerlei Einschränkungen geben.
  • Mehrere Geräte schützen: Premium VPNs können mehrere Geräte gleichzeitig schützen. Einige schränken die Zahl nicht einmal ein.
  • Branchenführende Sicherheit: Die besten VPNs investieren in moderne Verschlüsselung nach Militärstandard, um Dich jederzeit sicher zu halten.
  • Großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis: Abgesehen von den niedrigen Preise, bieten Premium VPNs Rabatte von bis zu 75 %. Unsere besten Angebote finedst Du hier. 
  • Höhere Geschwindigkeiten: Weil sie Deine Online-Aktivitäten verschleiern, schützen Dich VPNs vor Drosselung seitens des ISPs. Sie verlangsamen Deine Geschwindigkeit absichtlich, wenn Du streamst oder Torrents herunterlädst.

Das sind nur einige Vorteile, die solche Provider bieten. Sieh Dir auch die fünf besten VPNs an und entscheide selbst, welche die beste Lösung für Dich ist.

Fazit

Willst Du online wirklich den besten Schutz haben, dann meide kostenfreie VPNs. Vielleicht sparst Du pro Monat ein paar Euro, aber Du riskierst dadurch Deine Privatsphäre und Daten. Das ist es einfach nicht wert. Fakt ist, benutzt Du ein kostenfreies VPN, dann könnte Dich das unterm Strich teurer zu stehen kommen, als wenn Du gleich einen Premium-Anbieter nimmst. 

Abgesehen von den Sicherheitsbedenken sind kostenfreie VPNs in Sachen Internet möglicherweise auch ein großes Ärgernis. Sie sind langsam, es wird laufend Werbung eingeblendet und Streaming ist eingeschränkt.

Ein Premium VPN solltest Du eher wie eine Investition betrachten. Die Verbindungen sind schneller und sicherer. Das Internet steht Dir komplett offen und der Datenschutz ist verbessert. Es gibt einfach einen ewissen Seelenfrieden.

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Weitere Informationen

Möchtest Du weitere Vorteile von VPNs erfahren, dann lies Dir unseren umfangreichen Leitfaden für Anfänger durch.

Eine der häufigsten Anwendungsfälle für VPNs ist, Netflix in Übersee gucken zu können. Möchtest Du das tun, brauchst Du auf jeden Fall ein Premium-VPN. Wir stellen eine Liste mit den 5 besten zur Verfügung.

Bist Du bereit, in ein VPN zu investieren und verbesserst damit Deine Internet-Verbindung, dann informiere Dich bei uns über die absolut besten VPNs weltweit.

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